Killer is Dead - Entwickler: »Sexualität in Spielen sollte nicht tabuisiert werden«

Wie der Chefentwickler des Anime-Actionspiels Killer is Dead Giochi Suda in einem Interview sagte, sollte Sexualität in Spielen kein Tabu sein. Sie sei im Gegenteil dazu geeignet, bestimmte Elemente des Spiels hervorzuheben.

von Philipp Elsner,
17.04.2013 17:06 Uhr

Im sogenannten »Gigolo Modus« von Killer is Dead muss der Spieler sein Geschick im Umgang mit Frauen beweisen.Im sogenannten »Gigolo Modus« von Killer is Dead muss der Spieler sein Geschick im Umgang mit Frauen beweisen.

Wie der CEO des Entwicklerstudios Grasshoper Manufacture Goichi Suda (auch bekannt unter seinem Spitznamen »Suda 51«) gegenüber Eurogamer angab, sei Sexualität in Spielen ein zu großes Tabu. Im Hinblick auf sein Actionspiel Killer is Dead sagte Suda: »Ich möchte Sex nicht als etwas explizites zeigen, aber Sexualität ist eine gute Methode, bestimmte Elemente des Spiels auszudrücken. (...) Ich lebe aber auch in einem Land, in dem die Sexualität ziemlich verrückt ist«, fügte der Japaner hinzu.

In Killer is Dead gibt es mit den sogenannten »Gigolo Missions« kleine Nebenaufgaben, die darauf abzielen, mit dem Protagonisten Mondo Frauen anzuflirten und zu verführen. Schlägt das Minispiel fehl, fängt sich der Held eine Ohrfeige ein, gelingt es, kann Mondo das Herz der Dame gewinnen.

»Ich glaube, westliche Entwickler machen ähnliches, wie z.B. Stripclub-Besuche in GTA und andere Dinge«, sagte Suda. »Ich verstehe aber auch, dass es sich negativ auswirken könnte, wenn ein westliches Studio so etwas wie den Gigolo Mode in ein Spiel einbauen würde.«

In Deutschland übernimmt der Publisher Koch Media mit seinem Spielelabel Deep Silver den Vertrieb von Killer is Dead. Das Japano-Actionspiel erscheint für PlayStation 3 und Xbox 360.

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