»Killerspiele« - Jetzt auch in England ein Thema

Debatte in England entbrannt.

von Andre Linken,
29.08.2007 14:02 Uhr

Nicht nur in Deutschland werden Computerspieler kritisch beäugt. Sollte die konservative Partei 2009 die Wahlen in England gewinnen, geht es dort wahrscheinlich den gewaltverherrlichenden Spielen an den Kragen. Der Vorsitzende der konservativen Partei in England, David Cameron, will nämlich das Verbrechen eindämmen -- und zwar, indem er das Übel bei der Wurzel packt. So würden seiner Meinung nach die Grundlagen für eine spätere Delinquenz schon in der Jugend gelegt.

Während die Tories in England bislang immer Drogen, Gewaltvideos und Musik dafür verantwortlich gemacht haben, gibt es jetzt ein neues Feld: Gewaltspiele. »Wir werden niemals Verbrechen bekämpfen können, wenn wir nicht auf den Gesamtkontext schauen und sagen 'Ja, harte Gesetze, Durchgreifen der Polizei aber auch Maßnahmen, um unsere Gesellschafft zu stärken'«, sagt Cameron gegenüber der BBC. »Und dazu gehören auch Videospiele und ähnliche Sachen, wo wir darauf achten müssen, in welchem Kontext Leute aufwachsen. «


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