»Killerspiele« - Neue Verbotsforderung - Abartig, sagt Baden-Württembergs Innenminister

CDU-Politiker spricht sich gegen »Killerspiele« aus und lehnt weitere Verschärfung des Waffenrechts ab.

von Daniel Raumer,
03.03.2010 14:56 Uhr

Heribert Rech (CDU)Heribert Rech (CDU)

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech fordert ein Verbot von sogenannten »Killerspielen«. Einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) zufolge, nannte der CDU-Politiker diese Art von PC- und Videospielen abartig.

Strengere Waffengesetzte für den Privatbesitz von Schusswaffen lehnt Rech aber ab. Hier sei der Gesetzgeber seit dem Amoklauf in Winnenden bereits tätig geworden. »Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal schauen, wie sich das im Juli 2009 verschärfte Waffenrecht auswirkt.«

Problematischer sieht der Landesinnenminister da schon gewalthaltige Computer- und Videospiele: »Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot ernst machen.«

Offenbar stehen seine Aussagen in Zusammenhang mit besagtem Amoklauf von Winnenden, denn die Gewalttat ist nächste Woche genau ein Jahr her. Am 11. März 2009 tötete der 17-jährige Schüler Tim K. 15 Menschen und erschoss sich anschließend selbst.

» Amoklauf in Winnenden: Die Diskussion von GamePro/GameStar


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