»Killerspiele« - Petition - Aufruf gegen Herstellungsverbot

Online-Petition richtet sich gegen Beschluss der Innenministerkonferenz, die Herstellung von sogenannten »Killerspielen«.

von Peter Smits,
08.07.2009 14:17 Uhr

Auf einer Konferenz am 05. Juni 2009 beschlossen die Innenminister der deutschen Bundesländer, dass sogenannte »Killerspiele« mit einem Herstellungs- und Verbreitungsverbot belegt werden sollen. Dieser Beschluss wird erst durch die Absegnung des Deutschen Bundestags wirksam. Um das zu verhindern, wurde auf der offiziellen Internetseite des Deutschen Bundestags eine Online-Petition gegen den Beschluss der Innenministerkonferrenz gestartet. Das Ziel der Petition: »Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.«

In einer umfangreichen Begründung legt Hauptpetent Peter Schleußer dar, warum das Herstellungs- und Vertriebsverbot für sogenannte »Killerspiele« nicht durchgewunken werden darf. Ein Auszug: »"Gewaltverherrlichende" Medien [...] sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu Artikel 5 unseres Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt"). Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind.«

Die Mitzeichnungsfrist endet am 19. August, für eine Unterzeichnung ist die Anmeldung auf der Seite des Bundestags Voraussetzung.

» Die Online-Petition ansehen und unterzeichnen
» Weitere Informationen über »Killerspiele«


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