Killzone 2 - Vorschau für PlayStation 3

Zur Hölle mit den Hellghast! Wir haben eine fast fertige Version des PS3-Shooters gespielt.

von Jan Walenda,
23.01.2009 15:37 Uhr

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Dichte schwarze Rauchsäulen steigen von Helghans klobigen Industriebauten hervor, die Silhouetten der Gebäude strahlen in gleißendem Gegenlicht. Doch wir haben keine Zeit, die Umgebung zu betrachten. Denn Raketen und Kugeln sausen durch die Luft, das Donnergrollen schwerer Explosionen kommt immer näher. Wir befinden uns an Bord eines der unzähligen fliegenden Landungsboote der Interplanetary Strategic Alliance (ISA), die gerade im Begriff sind, auf dem Heimatplaneten der Helghast einzufallen. Der Pilot versucht mit waghalsigen Flugmanövern, unseren Trupp unbeschadet zwischen Lenkraketen und tödlichem Bleigewitter durchzubringen.

Plötzlich ein markerschütterndes Krachen, diesmal ganz nah; nur einen Augenblick später fliegen rauchende Trümmerteile haarscharf über unseren Kopf hinweg, kurz darauf gefolgt von einem schreienden Soldaten -- das Landungsboot einer anderen Einheit wurde von einer zielgenauen Rakete vom Himmel geholt. Dann passiert das Unvermeidliche: Das nächste Geschoss trifft mit einem wuchtigen Schlag auf unseren Gleiter, wir werden heftig durchgeschüttelt. Dicke Matschbrocken spritzen auf die Kamera, während unser Schiff eine Furche durch den schlammigen Boden zieht. Unsere Kameraden haben alle Mühe, sich an den Stahlstreben des Landungsbootes festzuhalten, bis es endlich zum Stehen kommt. Doch keine Zeit auszuruhen, sofort brüllt uns einer der Offiziere mit weit aufgerissenen Augen an: »Get to cover!« Und daran tun wir auch gut, denn unserer Notlandung ist nur der Beginn der Schlacht um Helghan.

Killzone 2
Genre: Action
Release: 25.02.2009

Versprechen gehalten?

Drei Jahre sind nun vergangen, seit eine ähnliche Szene im ersten E3-Trailer von Killzone 2 zu sehen war. 2005 sorgte der filmische Appetizer für heruntergeklappte Kinnladen: So hoch aufgelöste Texturen, so gestochen scharfe Bilder hatte man bis dato noch nicht gesehen. Allerdings bezweifelten viele (auch wir), ob die PlayStation 3 wirklich zu solchen grafischen Höchstleistungen fähig wäre. Mit der vorliegenden Preview-Version im direkten Vergleich können wir nun sagen: Auch wenn die Qualität des E3-Trailers nicht erreicht wird -- Killzone 2 zählt optisch eindeutig zum Besten, was die PlayStation 3 zu bieten hat.

Raketenhaft weiter kommen

Im Killzone-Universum sind seit der Handlung der beiden Prequels auf PlayStation 2 und PSP nur zwei Jahre ins Land gezogen. In den Vorgängern drehte sich noch alles um den Angriff der Helghast-Armeen auf Vekta, eine Planetenkolonie der ISA. Nun schlägt die Menschheit zurück und will der Bedrohung durch die leuchtäugigen Gasmaskenträger ein Ende setzen. Der Plan: Das Übel bei seiner Wurzel packen und den Anführer der Helghast, Imperator Visari, gefangen nehmen. Doch davor steht zunächst die Eroberung der Hauptstadt Pyrrhus. Und genau dort geht es auch nach der Bruchlandung weiter: Wir übernehmen die Rolle des Soldaten Sev. Der bärbeißige Kriegsveteran ist Mitglied von »The Legion«, einer kampferprobten Eliteeinheit der ISA. Mittlerweile sind wir dem Befehl unseres Offiziers gefolgt und haben hinter einer stacheldrahtbewehrten Wellblechhütte Schutz gesucht.

Sehr schnell müssen wir erkennen, dass es kein Weiterkommen gibt: Zu unserer Rechten fließt der brackige Corinth River, von links decken uns gleich mehrere Helghast aus einem verdreckten Rohbau mit MG-Feuer ein. Vor uns versperrt eine massive Brücke den Weg. Wir lassen unser Sturmgewehr kurz zurück und greifen uns, von Kugelhagel begleitet, einen herumliegenden Raketenwerfer. Ein Druck auf den Abzugsknopf und einen Augenaufschlag später wird das Brückenkonstrukt von einer gewaltigen Explosion zerrissen. Wir schicken noch zwei Raketen in Richtung der Helghast im Rohbau und holen uns dann wieder unser gutes altes M82-Sturmgewehr. In der Preview-Version waren bereits einige Waffen eingebaut (siehe Kasten), vor allem die Feuereffekte des Flammenwerfers sehen fantastisch aus. Doch zurück aufs Schlachtfeld: Dank unserer Rakete klafft jetzt ein riesiges Loch in der Brücke, durch das wir unserer Einheit folgen.


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