Killzone 3 - Interview - »Die Helghast haben noch eine Spur Menschlichkeit«

Hermen Hulst von Guerrilla Games erklärt, warum die Killzone-Bösewichter vom Naziregime inspiriert wurden, aber noch eine Spur Humanität enthalten.

von Daniel Feith,
13.07.2010 17:09 Uhr

Killzone 3Killzone 3

Kaum ein Videospiel-Gegnertyp ist so klar an das nationalsozialistische Regime angelehnt wie die Helghast in der Shooter-Reihe Killzone 1-3. Wie Hermen Hulst von Entwickler Guerrilla Games im Interview mit den US-Kollegen von GamePro.com erzählt, war das Absicht. Die Helghast seien von Anfang an als Gegner konzipiert worden »den man sofort als etwas Böses erkennt, das ausgelöscht werden muss.« Das Naziregime wäre dafür die ideale Vorlage gewesen.

Killzone 3Killzone 3

Allerdings seien die Helghast nicht per se abgrundtief böse. Zwar »sind die Helgast physisch gesehen den Menschen noch ähnlich, halten sich aber für den Menschen in punkto Gesellschaft und Kultur überlegen. (...) Sie haben aber eine Mentalität, die dem ähnelt, wie die Nazis all jene betrachtet haben, die nicht von "arischem" Blut waren. Helghast halten Menschen für schwach, verlogen und ohne Rückgrat. (...) In Killzone 3 zeigen wir aber, dass die Helghast noch einen Rest Menschlichkeit in sich tragen. (...) Wir stricken eine Geschichte, die mehr Grauabstufungen hat als das übliche Gut gegen Böse.«

Das komplette Interview lest ihr bei GamePro.com

Killzone 3 soll 2001 exklusiv für die PlayStation 3


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...