Killzone: Liberation

Mobile Action-Hölle oder Streifschuss? Was haben die Helghast drauf?

von Florian Brich,
30.08.2006 17:58 Uhr

In den zurückliegenden Monaten hat sich einiges verändert: Der niederländische Killzone-Entwickler Guerrilla gehört nun zu den Sony Worldwide Studios, und die PSP-Fortsetzung des PS2-Ego-Shooters präsentiert das Geschehen aus der schrägen Draufsicht. Nur der Kampfeswille der Helghast-Truppen ist nicht erloschen. Anstatt nach ihrer PS2-Niederlage bis zum angekündigten PS3-Gegenschlag die Kräfte zu sammeln, eröffnen die Monster in Menschengestalt auf der PSP noch vor Weihnachten die nächste Front. So kämpft ihr diesmal gegen den gefährlichen General Metrac, der mehrere ISA-Soldaten als Geiseln genommen und sich in Süd-Vecta verschanzt hat. Obwohl in Killzone: Liberation auch Charaktere aus dem PS2-Vorgänger – wie zum Beispiel Rico – für euch bereitstehen werden, liegt das Kommando dieser Befreiungsaktion klar in den Händen von Jan Templar. Mit ihm rennt, ballert und walzt ihr euch durch 16 tückische Missionen, bis die Helghast nur noch zu Gastauftritten auf den sechs Mehrspieler-Karten fähig sind.

Vier Fäuste für Vecta

Bei eurem Sturm auf die Gräben, Landezonen und Kontrollzentren der giftigen Helmträger dürft ihr zehn verschiedene Waffensysteme verwenden, von denen die Mehrzahl erst mit eurem Spielfortschritt verfügbar wird. So findet ihr in bestimmten Kisten, die über die futuristischen Szenarien verstreut sind, diverse Schrotflinten, Sturmgewehre oder Granaten. Mit eingesammelten Credits kauft ihr zudem noch Modifikationen für euer Arsenal hinzu. Doch sind in vielen Situationen das Präzisionsgewehr, die Armbrust mit Explosivpfeilen und krabbelnde Spinnenminen allein nicht genug, um den Widerstand der gegnerischen Schocktruppen zu brechen. Deshalb werdet ihr in ungefähr der Hälfte der Missionen von einem computergesteuerten ISA-Kameraden begleitet. Ihm erteilt ihr über das Steuerkreuz Befehle, lotst ihn an günstige Orte und belebt ihn wieder, falls er zu viele Treffer eingesteckt hat. Bei diesen Aktionen unterstützen euch die Entwickler mit einem feinen Interface, das direkt ins Kampfgeschehen geblendet wird und Zugvorschläge macht.


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