Killzone: Shadow Fall - Der geteilte Planet

Direkt zum Start der PlayStation 4 wird mit Killzone: Shadow Fall auch der sechste Teil der Shooter-Serie in den Regalen stehen. Auf der E3 haben wir uns einen ersten Eindruck verschafft und sind der Meinung: Das muss mit in den Einkaufswagen!

von Tobias Veltin,
18.06.2013 14:55 Uhr

Killzone: Shadow Fall - E3-Trailer mit Wald-Gameplay Killzone: Shadow Fall - E3-Trailer mit Wald-Gameplay

Die Geschichte von Killzone: Shadow Fall spielt knapp 30 Jahre nach den Ereignissen von Killzone 3. Der Heimatplanet der bösen Helghast liegt in Trümmern, der Krieg geht trotzdem mit aller Härte weiter. Nichtsdestotrotz zeigt sich die Interplanetary Strategic Alliance (kurz ISA) nachsichtig und gewährt geflüchteten Helghast, auf dem Planeten Vekta eine neue Existenz aufzubauen. Natürlich nicht, ohne die Bevölkerung von Vekta vor den vermeintlichen Aggressoren zu schützen. So gibt es riesige abgeriegelte Helghast-Gebiete und ganze Städte werden durch gewaltige Mauern geteilt, um Übergriffe zu verhindern. Doch wenn das die gesamte Spielzeit über funktionieren würde, wäre Killzone wohl kein Ego-Shooter...Wir übernehmen die Rolle eines sogenannten Shadow Marshals, der für Ordnung und Deeskalation in den Grenzgebieten zwischen Vektanern und Helghast sorgen soll.

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Die E3-Demo findet in einem lauschigen Waldgebiet im Helghast-Territorium statt. In der Ferne erkennen wir die Hochhäuser und Sendetürme einer Stadt, links von uns rauscht ein Wasserfall in die Tiefe. Moment mal, Waldgebiete und Wasserfälle? Ja, richtig gehört. Killzone: Shadow Fall verabschiedet sich zumindest zeitweise vom industriellen schwarz-grauen Look und schickt den Spieler immer mal wieder in die freie Natur. Unsere Aufgabe ist es, in dem ausladenden Gebiet einen Funkturm der Helghast einzunehmen. Die Fieslinge haben nämlich ein Patrouillenschiff abgeschossen, am Turm erhoffen wir uns Hinweise auf den Aufenthaltsort der Gefangenen. Zunächst gibt es aber einen ausgiebigen Blick auf die Optik: Dank der Power der PlayStation 4 sieht alles knackscharf und plastisch auf, keinerlei Kantenflimmern oder Matschtextur trübt den fast schon idyllischen Eindruck des Demoabschnitts.

Nach ein paar Metern entdecken wir die ersten Helghast-Wachen auf einer Brücke. Jetzt ist Vorsicht geboten. Jeder Kampf in Killzone: Shadow Fall bedeutet Gefahr, und kann bei unvorsichtiger Herangehensweise den schnellen Tod bedeuten. Die großen Gebiete bieten daher mehr Möglichkeiten, Feinden auch aus dem Weg gehen oder überlisten zu können. Überhaupt soll Shadow Fall deutlich größere Levels bieten, eine komplett offene Welt gibt es aber nicht. Die Waffe, die wir die meiste Zeit des Spiels mit uns führen ist die Shadow Marshal Rifle, eine Maschinenpistole, die besonders für kurze und mittlere Distanzen geeignet ist. Auf Knopfdruck transformiert sich die Wumme zu einem Scharfschützengewehr, dabei verlängert sich der Lauf und ein Zielfernrohr klappt nach oben - sehr cool. Die Shadow Marshal Rifle haben wir immer dabei, allerdings lässt sich auch jede andere Waffe unterwegs aufklauben.

Dank der Power der PS4 geizt die Grafik nicht mit netten Details - wie diesen schicken Lichteffekten.Dank der Power der PS4 geizt die Grafik nicht mit netten Details - wie diesen schicken Lichteffekten.


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