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Kinect - Roundup - Alle Informationen zur neuen Bewegungssteuerung

Spielen ohne Controller – kann das hinhauen? Wir haben Kinect ausprobiert und liefern rechtzeitig zum Launch die wichtigsten Fakten zur Technik und den ersten Spielen.

von Jenny Roßberg,
04.11.2010 17:23 Uhr

Nintendo setzt mit der Wii bereits seit 2006 darauf und Sonys Move verlangt sie euch ebenfalls ab: Bewegung! Auch Microsoft lässt euch ab dem 10. November vor der Xbox 360 schwitzen, verzichtet aber gänzlich darauf, euch etwas in die Hände zu geben. Mit Kinect wird der ganze Körper zum Controller, zumindest verspricht Microsoft das.

Hinweis: Die Einschätzungen der Kinect-Spiele auf den folgenden Seiten basiert auf einer längeren Session mit Kinect, die wir bei Microsoft absolviert haben. Tests der Kinect-Launchtitel folgen in Kürze, sobald wir Gelegenheit hatten, die Kamera samt Spielen ausführlich bei uns in der Redaktion zu testen.

» Kinect - Roundup-Video ansehen

Die Technik

Die Kinect Box misst in der Breite circa 20 Zentimeter.Die Kinect Box misst in der Breite circa 20 Zentimeter.

Um mit vollem Körpereinsatz durchzustarten, bringt ihr zunächst die circa 20 Zentimeter breite Kinect-Kamera unter oder auf dem Fernseher in Stellung. Habt ihr eine Xbox 360 Slim, schließt ihr Kinect über den speziell dafür vorgesehenen Eingang an. Bei einem älteren Modell wird die Peripherie über den USB-Anschluss mit der Konsole verbunden. In diesem Fall müsst ihr Kinect jedoch mit einem separaten Netzteil mit Strom versorgen. Ist das geschafft, geht es auch schon los. Die Kamera hat euch genau im Blick und erstellt für jeden Spieler ein Skelett mit vielen einzelnen Punkten, mit deren Hilfe die Körperteile unterschieden und Bewegungen verarbeitet werden. So lauft ihr etwa auf der Stelle, um mit eurer Figur zu sprinten, springt in die Luft, um das auch im Spiel zu tun, oder navigiert mit wenigen Handbewegungen durch die Menüs. Die Anzahl der Spieler ist dabei nicht auf einen beschränkt, denn in vielen Titeln (wie Dance Central) können auch mehrere Spieler gleichzeitig hampeln. Allerdings wird es da schon arg eng vor dem Fernseher. Dank des Infrarot-Sensors kann Kinect Mitspieler von leblosen Objekten unterscheiden. Es registriert auch, wenn ihr euch im Raum nach vorn in Richtung der Kamera, oder nach hinten weg bewegt. Durch zusätzliche 3D-Sensoren macht es sich zudem ein dreidimensionales Bild von euch. Laut Microsoft ist Kinect daher sogar im Stande, einzelne Spieler anhand der Gesichter zu unterscheiden.

Lauschangriff

Kinect erfasst zwei Spieler komplett.Kinect erfasst zwei Spieler komplett.

Doch die Peripherie erkennt nicht nur Bewegungen, sondern auch Stimmen. Die Mikrofone rechts und links an den Enden der Box kommen nicht nur in Spielen zum Einsatz, sondern lassen euch die Konsole auch regelrecht fernsteuern. So werdet ihr etwa Filme starten können, ohne dafür zum Controller greifen zu müssen. In Deutschland wird diese Funktion jedoch nicht direkt ab dem Kinect-Verkaufsstart verfügbar sein, denn die Lokalisierung in die einzelnen Sprachen ist noch im vollen Gange. Die Funktion soll jedoch sobald wie möglich durch eine Softwareaktualisierung nachgerüstet werden.

Teurer Spaß?

Beim unseren Testspielen mit der Kinect-Steuerung wurde schnell deutlich: Microsoft hat noch einiges zu tun. So gibt es leichte Verzögerungen und insbesondere beim Navigieren durch die Menüs kommt es gelegentlich zu Problemen. Wir sind gespannt, ob man diese Macken mit kommender Software noch ausmerzen kann. Ein größerer Wehrmutstropfen ist hingegen die Spielauswahl. Angekündigt sind bisher überwiegend Casual-Titel, im Bereich der Core-Titel mit Kinect-Unterstützung sieht es eher mau aus. Bei einem Preis von 150 Euro sollte man daher gut überlegen, ob sich der Kauf bereits zum Release lohnt. Welche Spiele zum Verkaufsstart der Peripherie erscheinen werden (und was sie taugen), verraten wir euch auf den folgenden Seiten.

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