Kinect - Geringere Auflösung... - ..verhindert Erkennung von Zeichensprache

Die Kinect-Kamera wird mit geringerer Auflösung als ursprünglich geplant ausgeliefert. Die Erkennung von Zeichensprache ist deshalb nicht mehr möglich.

von Daniel Feith,
11.08.2010 17:50 Uhr

KinectKinect

Im Patent für Microsofts Bewegungserkennung Kinect steht, dass die Kamera in der Lage sei, die US-amerikanische Zeichensprache (Taubstummensprache) zu erkennen. Einem Bericht auf Kotaku zufolge, ist dieses Feature aber aus technischen und letztlich wirtschaftlichen Gründen aber in der finalen Version von Kinect nicht mehr enthalten.

Kotaku verweist auf eine an der Entwicklung von Kinect beteiligten Quelle. Diese sagt, dass in Kinect entgegen der ursprünglichen Planung nur eine Kamera mit einer Abtastauflösung von 320x240 Pixeln verbaut sei. Frühere Versionen von Kinect hätten eine schärfere Kamera enthalten. Die 320x240 Pixel-Kamera sei nicht in der Lage, einzelne Finger zu erkennen. Interpretation von Zeichensprache sei deshalb nicht mehr möglich.

Der Grund für die schwächere Kamera seien die Kosten. Sollte sich Kinect nicht wie erwartet verkaufen, macht Microsoft pro verkaufter Einheit weniger Verlust.

Die bisher gezeigten Kinect-Titel werden mit dem ganzen Körper gesteuert - ein Nachteil durch die geringere Auflösung ist also nicht zu erwarten. Eine präzise Fingersteuerung wie in Minority Report dürfen wir aber wohl erst einmal nicht erwarten.


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