Kinect - Stimmerkennung - Warum Ein- und Ausschalten nicht möglich ist

Microsoft hat bewusst auf die Funktion verzichtet, die Xbox 360 per Kinect-Stimmbefehl ein- bzw. ausschalten zu können. Aus ehrbaren Gründen.

von Daniel Feith,
10.11.2010 17:10 Uhr

Irgendwie beruhigend: Kinect hört nicht heimlich zu.Irgendwie beruhigend: Kinect hört nicht heimlich zu.

»You are the Controller!« Nicht ganz. Kinect erkennt Gesten und Stimmbefehle verblüffend gut, sofern die Software die entsprechenden Funktionen unterstützt (siehe Kinect-Test). Zumindest zum Ein- und Ausschalten der Xbox 360 werden wir aber auch in Zukunt noch vom Sofa aufstehen oder wenigstens zum Controller greifen müssen. Microsoft plant nämlich vorerst nicht, das Hoch- und Runterfahren der Konsole per Stimmeingabe möglich zu machen. Der Grund? Laut Microsoft: Ökologische Denke.

Kinects Sensoren reagieren nur mit laufender Konsole.Kinects Sensoren reagieren nur mit laufender Konsole.

»Damit Kinect jederzeit hören kann ob ihr die Konsole einschalten wollt, müsste es permanent mit Strom versorgt werden. Wir wollten aber sicherstellen, dass keinerlei Strom verbraucht wird, wenn die Xbox 360 aus ist, um gute Erdenbürger zu sein. Wir wollen grün denken.«

Dies verriet Kinect-Boss Alex Kipman der Seite Kotaku.

Soweit so gut. Warum man aber die Kinect-Konsole nicht per Stimmbefehl ausschalten kann, erklärte Kipman mit bestechender, wenn auch kruder Logik: Es würde einfach keinen Sinn machen. Wen man das eine tun könne, dann müsse man auch das andere tun können. Letzendlich kann man nun keines von beidem.


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