Kinect - Wie Super Mario Bros.? - Kudo Tsunoda zieht seltsamen Vergleich

Der Kreativdirektor hinter Kinect weist Vorwürfe zurück, Microsofts Bewegungserkennung richte sich nur an ein Casual-Publikum.

von Daniel Feith,
25.06.2010 10:57 Uhr

Microsoft KinectMicrosoft Kinect

Nach der Kinect-Präsentation auf der E3 herrschte bei Journalisten und Publikum Ernüchterung. Alle gezeigten Titel richteten sich klar an eine Casual-Zielgruppe. Die Antwort auf die Frage, wie Kinect-Spiele für den Core-Markt aussehen könnten blieb Microsoft schuldig.

KinectimalsKinectimals

In einem Interview mit Videogamer wiegelt der exzentrische Kreativdirektor hinter Microsoft Kinect, Kudo Tsunoda, ab:

»Ich glaube nicht, dass Spiele die der Spielepresse und den Core-Spielern gefallen, gezwungenermaßen etwas mit Schießen zu tun haben müssen. Denken wir einmal an Mario Bros. Würden Sie sagen, Mario Bros. ist ein Core- oder Casualspiel? (...) Schauen wir uns doch einmal River Rush aus Kinect Adventures an. Das ist im Kern ein Jump'n'Run. Es enthält alle Elemente aus einem Jump'n'Run. Wir gehen an Kinect-Spiele heran, wie Sie es mit einem Mario-Spiel tun würden. Es hat Tiefe und erfordert gewisse Fähigkeiten ist aber äußerst zugänglich, so dass man gleich losspielen kann.«

Kinect-Spieler auf der E3Kinect-Spieler auf der E3

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