Kingdom Under Fire: Circle of Doom im Test

Aus Action-Strategie wird Action-Rollenspiel: Ob der Genre-Ausflug der Fantasy-Helden gelungen ist, lest ihr hier.

von Gamepro Redaktion,
08.01.2008 15:27 Uhr

Wenn die Götter sich streiten, kommt selten Gutes dabei heraus. So auch in den Kingdom Under Fire-Spielen vom Entwickler Phantagram, in denen ein ewiger Kampf zwischen Nible, dem Lord des Lichts, und Enclabossa, dem Herrscher der Dunkelheit, tobt. Wo Kingdom Under Fire: The Crusaders und Kingdom Under Fire: Heroes vor allem Fans von taktisch angehauchten Massenschlachten im Dynasty Warriors-Stil begeisterte, krempelten die Phantagram-Programmierer das Ursprungskonzept für das Seriendebüt auf der Xbox 360 gehörig um. Circle of Doom verzichtet komplett auf Strategie-Elemente, stattdessen stehen blutige Action und eine Rollenspiel-ähnliche Charakterentwicklung im Vordergrund.

Kingdom Under Fire: CoD
Genre: Rollenspiel
Release: 01.02.2008

Wir sind Helden

Zu Spielbeginn wählt ihr aus fünf unterschiedlichen Charakteren sowie drei Schwierigkeitsgraden. Eine sechste Figur müsst ihr erst freispielen. Je nachdem, für wen ihr euch entscheidet, landet ihr entweder auf der Seite des Lichts oder der Dunkelheit und bekämpft dementsprechend die Anhänger Nibles oder Encablossas. Zudem unterscheiden sich die Kampflustigen stark bei Konstitution, Fähigkeiten und Waffen. Wo beispielsweise die zierliche Elfenkönigin Celine primär im Fernkampf und mit Magieeinsatz agiert und dabei Rapier, Bogen oder Wurfmesser einsetzt, schlägt der muskelbepackte ecclesianische Ritter Kendal am liebsten mit Streitkolben und Kriegshammer zu. Im Spielverlauf macht ihr Bekanntschaft mit etlichen weiteren Waffen und Schildern, von denen ihr stets zwei geleichzeitig mit euch tragt. Ob Metallketten, Armbrüste oder Katanas – das Arsenal ist wirklich gigantisch. Ähnlich verhält es sich mit Rüstungen und Zusatz-Accessoires wie Ringen oder Medaillons, die in etlichen Varianten vorkommen.


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