LIT im Test - Test für WiiWare

Kurz vorm Halloween-Fest hält Nintendo etwas Besonderes im Wii-Shop-Kanal bereit: Den 16er-Titel LIT. Lest hier, ob der Horror-Puzzler ordentlich gruselt.

von Jan Walenda,
30.10.2009 16:00 Uhr

Der Teenager Jake wird in jungen Jahren schon gebeutelt: Düstere Schattenwesen haben seine Freundin gekidnappt, ihn in seiner Schule eingesperrt und gleich noch das Licht ausgeknipst. Mit einer Taschenlampe im Inventar rätselt ihr euch deshalb aus der schrägen Draufsicht durch finstere Klassenräume.

Ihr steht zu Beginn jedes Levels in einem kleinen erleuchteten Kegel und müsst euch mit Hilfe von neuen Lichtquellen einen Weg zur nächsten Tür bahnen. Dazu knipst ihr Tischlampen an, schießt mit einer Steinschleuder auf Fenster oder schaltet mit geborgenen Fernbedienungen TV-Bildschirme an. Beim durchleuchten oder zielen könnt ihr jederzeit in eine übersichtliche Third-Person-Perspektive wechseln. Bewegt ihr euch einmal abseits erleuchteter Pfade, zerren euch die Schatten in ihre Welt und ihr müsst den jeweiligen Raum von vorne beginnen.

Die Suche nach immer neuen Wegen ins Licht ist spannend und sorgt für einen ordentlichen Knobelfaktor, der aber bisweilen durch »Trial-and-Error« getrübt wird. Taktische Zwischenkämpfe mit Geisterwesenbringen zusätzliche Abwechslung in den Puzzlealltag. Der Gruselaspekt tritt bei LIT in den Hintergrund, die Atmosphäre ist nicht zuletzt aufgrund des comichaften Looks einfach nicht dicht genug. LIT bringt mit seinen frischen Ideen neues Licht in das oft so finstere WiiWare-Repertoire.

LIT

Preis:

ca. 8 Euro (800 Punkte)

Spieler:

1

HD optimiert:

nein

Speicherplatz:

276 Blöcke

Entwickler:

Way Forward

Hersteller:

Nintendo

USK:

ab 16 Jahren

Wertung:

* * * * *


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