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Auf geht's

Little Big Planet

Dieser Titel weckt den Spiele-Designer in Euch. Das Motto: selbst kreieren statt konsumieren!

von Benjamin Blum,
17.06.2008 17:04 Uhr

Bis zu vier Leute können das Spiel gleichzeitig spielen. Teamwork ist dabei Trumpf: Hier bringen zwei Spieler einen Block in Position, damit der Dritte hinauf kannBis zu vier Leute können das Spiel gleichzeitig spielen. Teamwork ist dabei Trumpf: Hier bringen zwei Spieler einen Block in Position, damit der Dritte hinauf kann

Noch in den Neunziger Jahren waren 2D-Jump&Runs ein echter Kaufgrund für stationäre Konsolen. Wer wollte schon die Abenteuer von Mario und Sonic auf SNES bzw. Mega Drive verpassen? Im September 2008 könnte, trotz der enormen Hardware-Power der aktuellen Heimsysteme, ausgerechnet wieder ein seitlich scrollendes Hüpfspiel zum Kaufgrund für eine Konsole werden – denn dann soll Sonys Little Big Planet erscheinen. In diesem Jump&Run für die PS3 rennt, springt und klettert ihr mit Stoffpüppchen von links nach rechts durch bunte Levels.

Das klingt mehr nach einem DS-Spiel als einem ambitionierten PS3-Projekt? Stimmt, aber das ist auch nur die halbe, oder eher Ein-Viertel-Wahrheit: Ihr werdet den Großteil eurer Zeit bei Little Big Planet damit verbringen, mit einem einfach zu bedienenden und dennoch sehr umfangreichen Editor eigene Levels zu bauen. Wir hatten bei einer Präsentation in London die Gelegenheit, die Alpha-Version des Titels zu testen und verraten euch, warum wir noch nie einer fertigen Version so entgegengefiebert haben wie in diesem Fall.

Mode, Mond und Erde

Als erstes präsentieren uns Mark Healy und Alex Evans, zwei Entwickler des Spiels, die Protagonisten und das Hauptmenü aus der Weltraumperspektive: Wir sehen die Erde, daneben den Mond und im Vordergrund eine rechteckige Raumkapsel mit großen Fenstern, in der ihre beiden Spielfiguren stehen. Deren Kopfform und das breite Grinsen erinnern an Lego-Männchen, ihre »Haut« jedoch scheint aus einem alten Kartoffelsack zusammengeflickt worden zu sein. Doch das lässt sich ändern: Ein Druck auf die »Viereck«-Taste und schon öffnet sich ein Menü. Darin sind bunte Muster für die Haut und jede Menge Kostüme zur Auswahl. Die Kleidungsstücke, von Sombreros und Piratenhüten über Ritterrüstungen und Kimonos bis zu Discobrillen, können beliebig kombiniert werden. Dann klären uns die beiden auf, wofür die Planeten stehen: Auf dem Mond speichert und spielt man seine eigenen Levels, auf der Erde via DSL-Verbindung die der anderen Zocker.

Expedition nach Indien

Die beiden Entwickler drehen den Erdball bis Indien zu sehen ist und zeigen uns den Level "Elephant Expedition". Während sie durch die lehmbraunen Kulissen rennen ist Teamwork gefragt: Mark hüpft auf einen großen Sockel, den Alex von unten anschiebt, um so an einen höher gelegenen Ort zu gelangen. Von dort aus springen sie auf den Rücken eines Elefanten, der sie ein paar Sekunden durch den Level trägt. Er besteht aus rechteckigen und runden Einzelteilen, die an verschiedenen Stellen miteinander verbunden sind -- ungefähr so wie die Holzfiguren, die an der Wand hängen und bei einem Zug an der Kordel Faxen machen. Neben dem mechanischen Dickhäuter sieht auch der Rest des Levels mit seinem stimmigen Stil, den schönen Texturen und schicken Rauch- und Lichteffekten gut aus. Obwohl die Kamera die ganze Zeit fest an der Seite bleibt gibt es im Spiel einen Hauch räumlicher Tiefe: Die Figuren bewegen sich auf drei Spuren, die man wechselt, indem man den linken Analogstick nach oben oder unten bewegt.

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