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LocoRoco im Test

Ölt die Schultertasten! Mit LocoRoco könnt ihr ganz gemütlich abrollen.

von Redaktion GamePro,
01.08.2006 17:19 Uhr

Wer braucht noch eine Hintergrundgeschichte, wenn mit jeder geschafften Stufe der Weltfrieden gefördert wird? LocoRoco kommt zwar mit einer dünnen Rahmenhandlung daher, packt euch aber trotzdem von der ersten Sekunde an. In dem Actionflitzer steuert ihr eine gelbe Kugel durch aus der Seitenansicht gezeigte Fantasiewelten, bis das Ziel erreicht und möglichst viele Bonuspunkte eingeheimst sind. Der besondere Dreh: Ihr bewegt den putzigen Helden, der später noch gleichförmige Freunde findet, durch das Neigen der Spielfläche. Dies geschieht über die Schultertasten, mit denen ihr euren Charakter auch zu kleinen und großen Hüpfern anspornen könnt.

Mach’s Mini

Während ihr durch die Wald-, Schnee- oder Ruinenlabyrinthe gleitet, kommt ihr häufig an Stellen, durch die eure Kugel nicht passt. Denn eines eurer Spielziele besteht gerade darin, LocoRoco durch den Verzehr bestimmter Pflanzen wachsen zu lassen. Der fesche Hüpfer hat aber noch einen weiteren Trick parat: Per Knopfdruck könnt ihr das flexible Wesen in die gesammelten Mini-Rocos aufteilen. Dann passt ihr durch enge Röhren, lasst euch auf Windströmen treiben oder schlängelt eure Mini-Gruppe durch Zahnrad-Mechanismen. Bei der von einem Blitzschlag eingeleiteten Zersplitterung müsst ihr allerdings darauf achten, dass ihr durch geschicktes Manövrieren auch alle Minis mitnehmt. Am Ende solcher Engpässe und Turbopassagen ist es sinnvoll, wieder eine Kugel zu formen und »gemeinsam« weiterzuziehen. Bei Trampolin-Einlagen, dem Zerbröseln brüchiger Wände oder auf nachgiebigem Untergrund braucht ihr nämlich euer volles Gewicht, um alle Bonusfliegen und Extras zu erreichen. Gegner wie zum Beispiel fliegende Tintenkleckse belästigen euch in den abwechslungsreich gestalteten Stufen eher selten. LocoRoco ist ein sehr einsteigerfreundliches »To go«-Spiel, das in seinen verhältnismäßig kurzen Passagen viel Spielspaß bündelt. Profis brauchen aber nicht zu verzagen: Um alle Extras, Figuren und Bauteile für den Haus-Editor zu erhalten, benötigt ihr viele Anläufe in bester Sonic-Suchmanier.

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