Lode Runner - Review für Xbox Live Arcade

Löcher lasern und Gold greifen – der Plattform-Klassiker jetz in der neuen Version für Xbox Live Arcade.

von Jan Walenda,
24.04.2009 15:59 Uhr

Stellt euch vor, man drückt euch Laserkanone und ein Jetpack in die Hand und steckt euch in ein Labyrinth voller Kampfroboter und anderer Nettigkeiten. Hört sich spannend an? Die Sache hat nur zwei Haken: Ihr könnt weder auf Feinde schießen, noch fliegen!

Genau so geht es euch in der Haut des namenlosen Helden aus Lode Runner. In dem Plattformer sammelt ihr in 220 grafisch unspektakulären Levels Goldschätze ein, solltet euch dabei aber von fiesen Räubern in Acht nehmen. Gegner könnt ihr – trotz Strahlenwaffe – aber nicht ohne weiteres unschädlich machen. Mit dem Laser zerbröckelt ihr nämlich lediglich Steinblöcke rechts oder links neben euch. Eure gierigen Widersacher sind aber glücklicherweise nicht allzu helle und fallen in jedes Loch, das ihr mit eurem Laser ins Gestein gebrannt habt. In diesen Vertiefungen sitzen die Jungs dann kurz fest und ihr klettert einfach über sie hinweg. Ihr könnt die freigelegten Steine auch als Weg nach unten nutzen, und gleitet so mit dem Jetpack zu neuen Goldvorräten. Springen ist in Lode Runner nicht möglich, was eigentlich den Spielwitz des Ganzen ausmacht. Hindernisse müsst ihr nämlich mit Hilfe von Leitern umgehen, oder indem ihr euch an Balken entlang hangelt. Dem schlichten Spielprinzip des 1983 erschienenen Klassikers kann man heute nur noch kurzfristig etwas abgewinnen. Schon gar nicht zum Preis von 1500 Microsoft Points, zumal das Spiel am Erscheinungstag zunächst günstiger (800 Punkte) war.

Lode Runner
Preis: ca. 15 Euro (1200 Punkte)
Spieler: 1 bis 4
HD optimiert: ja
Größe: 73 MB
Entwickler: Tozai Games
Hersteller: Microsoft
USK: ab 6 Jahren
Wertung: ***


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