Luminous - Square Enix stellt neue Grafikengine vor

Squares neue Technik verspricht Photorealismus, schnellere Entwicklungszeiten und ein dynamisches Animationssystem.

von Daniel Feith,
13.10.2011 12:50 Uhr

Bild aus der Luminous-Engine.Bild aus der Luminous-Engine.

Ein Foto von einer eher langweiligen Ecke einer Tiefgarage? Was hat das in einer Videospiel-News zu suchen? Nunja, die Tatsache, dass es kein Foto ist sondern laut Square Enix ein Beispielbild der neuen hauseigenen Grafik-Engine Luminous. Auf einem Event in Japan vor einigen Tagen stellte Square Enix das neue Technikgerüst für einige seiner kommenden Spiele vor.

Die Luminous Engine und das dazugehörige Entwickler-Tool Luminous Studio sollen neben nativem DirectX-11-Support auf PCs Stoffe und Flüssigkeiten simulieren können und besonders auf »Tessellation« optimiert sein. Dabei werden Objekten zusätzöiche Polygone mit minimalem Speicherbedarf hinzugerechnet - mehr Details sind die Folge.

Links: Foto, rechts: Luminous-DemoLinks: Foto, rechts: Luminous-Demo

Eine besondere Stärke der Engine ist die Beleuchtung, die mittels »Diffuse Reflections« die Farbabstrahlung einzelner Objekte auf deren Umgebung simuliert. Dies resultiert in Echtzeit-Grafik die - zumindest in den gezeigten Tech-Demos - nahe am Photorealismus ist (siehe Bilder).

Ebenfalls neu in der Luminous Engine ist die Möglichkeit, prozedurale Animationen zu erstellen. Dabei passen sich die Animationsphasen eines Charakters zum Beispiel automatisch an, wenn er statt einer leichten eine schwere Waffe mit sich trägt. Auch der Schwerpunkt von Figuren ändert sich je nach Position der einzelnen Gliedmaßen.

Square Enix verspricht durch die Fülle an integrierten Tools im Luminous Studio eine Kostenreduktion bei der Spieleentwicklung von bis zu 30%. Gleichzeitig sollen Titel schneller fertig werden.

Noch ist nicht bekannt in welchen Spielen die Luminous-Engine zum Einsatz kommen wird. In Teilen soll die neue Technik bereits im kommenden PS3-Rollenspiel Final Fantasy Versus XIII verwendet werden.

Quelle: Edge


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