Making Games News-Flash - Viele Apps übermitteln ungefragt private Daten

Viele iPhone- und Android-Apps senden unbemerkt Daten ihrer Nutzer an die Entwickler und Marketingfirmen. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge gehören die aktuelle Position des Telefons sowie die einzigartige Phone ID zu den am häufigsten abgefragten Informationen.

von Martin Le,
20.12.2010 18:01 Uhr

Als Teil der »What they know«-Reihe hat die amerikanische Zeitung 101 beliebte Apps für iPhones und Android-Geräte untersucht und beobachtet, ob und welche Daten bei der Nutzung übermittelt werden. Die Bandbreite reicht von Spielen (Angry Birds, Bejeweled 2) über Anwendungen (Google Maps, The Weather Channel) bis hin zu Kommunikationsprogrammen (Whatsapp Messenger, Facebook). Fast alle getesteten Programme haben die Phone ID sowie den aktuellen Standort gesendet während vereinzelt auch Informationen zu Benutzernamen, Passwörtern, Kontakten, Alter, Geschlecht und die Telefonnummer abgefragt wurden.

Die Nutzerdaten gingen dabei nicht nur an die App-Entwickler selbst, sondern oft auch an externe Adressen wie beispielsweise Marketing-Firmen. iPhones und Android-Geräte »übermitteln regelmäßig persönliche Daten im großen Umfang«, fasst das Wallstreet Journal die Ergebnisse zusammen. »Die Funde zeigen den Aufwand, den Online-Tracking-Firmen betreiben, um persönliche Daten zu sammeln und detaillierte Dossiers über einzelne Leute anzulegen.«




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