Mario Kart DS (Online-Nachtest) im Test

Online mit Mario & Co. Hat Nintendo das drauf?

von Florian Brich,
21.02.2006 12:06 Uhr

Es ist der erste groß angelegte Versuch von Nintendo, weltweit flächendeckend online Gas zu geben. Und dafür setzen die Japaner mit Mario Kart DS das stärkste Zugpferd ein. Wir haben unsere Comic-Spritztouren über Hotspot und mit dem separat erhältlichen WiFi-USB-Connector unternommen. Letzterer lässt sich mit Hilfe der Anleitung und bei Vorliegen der geforderten Voraussetzungen (Windows-XP-Betriebssystem, Firewall-Einstellungen) ohne Probleme in Betrieb nehmen. Auch als wir uns circa acht Meter vom PC entfernt hatten, war die Verbindungsstärke gleich bleibend gut. Die sich anschließende Auswahl des Spielmodus über das DS-WiFi-Menü ließ sich daher bequem vom Sofa aus realisieren. In den Abendstunden konnten wir unter der Einstellung »Kontinent« die maximal drei Spielpartner nur selten zusammenbringen. Die »Global«-Suche verlief hingegen immer erfolgreich. Bei der Truppe, mit der wir hier über die grafisch überzeugenden Pisten donnerten, ist das Spielniveau in der Regel sehr hoch. Blitzstart, Abkürzungen und taktischer Extra-Einsatz sind an der Tagesordnung. Da müssen auch geübte Spieler einmal das Raketenextra starten. Der Vermittlungserfolg auf der Stufe »Mit Rivalen« (intern ebenbürtig gerankte Piloten) war schwankend. Das System mit dem so genannten »Freundescode« funktioniert, erfordert aber die externe Kommunikation desselben per Telefon oder Email. Das mag umständlich sein, doch Nintendo legt sehr großen Wert auf den Sicherheitsaspekt und hat deshalb Chat-Funktionen aus Mario Kart DS herausgehalten. Immerhin erkennt ihr die edititierten Logos über den Flitzern eurer Herausforderer. Erfreulich ist, dass die Kart-Action auch unter Volldampf fix abläuft - egal wie viele Panzer und Bananen die Strecke verseuchen.

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