Mario Kart Wii im Test

Nintendo-Charaktere klemmen sich hinter das Steuer, rote Panzer flitzen über die Piste und Lakitu gibt das Startsignal – was kann da eigentlich noch schief gehen?

von Bernd Fischer,
10.04.2008 15:18 Uhr

Es ist ein verdammt langer Weg, den die Videospiele hinter sich haben: Vorbei die Zeiten des Nischen-Hobbys und der müde belächelten Zocker. Onkel und Tante wundern sich auch nicht länger, wie man mit einem Eingabegerät das Fernsehbild beeinflussen kann. Gerade in den letzten Jahren haben wir das zum großen Teil Nintendo zu verdanken, die mit Wii und DS für eine gesellschaftliche »Öffnung« unseres Hobbys gesorgt haben. Wo früher nur Ego-Ballereien und Rollenspiele im Regal standen, finden im Jahr 2008 auch Gelegenheitsspieler die perfekte Möglichkeit, sich bei einer kleinen Daddelei zu entspannen. Ausgerechnet dieser Hersteller ist es dann aber auch, der zu den größten Traditionalisten der Branche zählt. Ohne Mario, Zelda und Co. kein Gehirntraining, Hundejogging und Rechentraining. Warum gerade diese Spiele zum Besten gehören, was wir jemals in die Modulschächte oder Disk-Laden geschoben haben, ist ganz einfach: Das Erfolgsrezept ist bekannt und erprobt, man muss nur an der Technik feilen, einige Neuerungen einfügen, und ein neuer Teil kann auf die Menschheit losgelassen werden.

Im Falle von Mario Kart besteht das Rezept aus folgenden Zutaten: eine extrem simple Spielmechanik, bei der sich jeder sofort zurechtfindet, ein ausufernder Multiplayer-Modus und natürlich fiese Extras, die euren Gegnern das Leben schwer machen. Bei Mario Kart Wii findet ihr genau diese Elemente wieder – es gibt alles, was die Serie seit Jahren ausmacht. Und damit die neueste Comic-Raserei auch alten Hasen genug frisches Futter bietet, hat sich Nintendo einige feine Neuerungen ausgedacht!


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