Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds im Test - Schlacht der Schicksalsschläger

Frei nach dem Motto »muffige Arcade-Klassiker neu aufgelegt«, belebt Capcom nach Street Fighter nun auch die altehrwürdige Marvel vs. Capcom-Serie neu. Ob das funktioniert, erfahrt ihr in unserem Test.

von Gamepro Redaktion,
14.02.2011 17:20 Uhr

Die Figuren aus dem Marvel- und Capcom- Universum lassen es richtig krachen.Die Figuren aus dem Marvel- und Capcom- Universum lassen es richtig krachen.

Die Figuren aus den Marvel-Comics und den Capcom-Spielen haben es wirklich nicht leicht, denn die haben eigentlich so schon genug zu tun. Spider-Man zum Beispiel muss ständig New York vor wahnsinnigen Bösewichten retten und Dante aus Devil May Cry schnetzelt sich bald schon zum fünften Mal durch Horden hässlicher Dämonen. Und zu alledem müssen sich Helden wie Bösewichte der beiden Universen auch noch gegenseitig messen. Denn Doctor Doom hat es doch tatsächlich geschafft, die größten Schurken der Marvel-Comics zu vereinen und zur Unterstützung Resident Evil-Bösewicht Albert Wesker ins Boot zu holen. Das Schicksal beider Welten steht auf dem Spiel.

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Treffen der Welten

Wenn X-Man Wolverine mal so richtig loslegt, geht er nicht gerade zimperlich vorWenn X-Man Wolverine mal so richtig loslegt, geht er nicht gerade zimperlich vor

Capcom setzt in Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds wie schon in den beiden Vorgängern auf das bekannte Tag-Team-System. Vor jedem Match habt ihr die Möglichkeit, aus jeweils 19 Capcom- und Marvel- Charakteren eure drei Lieblinge auszuwählen. Neben bekannten Kämpfern wie Krallenhand Wolverine, Wüterich Hulk oder dem Street Fighter-Urgestein Chun-Li, geben auch einige Neulinge ihr Debüt in einem Marvel vs. Capcom-Spiel. Auf Capcom-Seite sind zum Beispiel Chris Redfield aus der Resident Evil-Serie oder Sir Arthur aus Ghost 'n Goblins zum ersten Mal mit von der Partie. Für Marvel stürzen sich unter anderem Bösewicht Dormamu aus der »Doctor Strange«-Comicreihe oder Taskmaster (einer der Widersacher der Avengers) in den Ring.

Von Spinnennetz bis Hadouken

Donnergott Thor lässt ein wahres Effektgewitter niederkrachen.Donnergott Thor lässt ein wahres Effektgewitter niederkrachen.

Grundsätzlich habt ihr drei verschiedene Angriffsmöglichkeiten. Ihr könnt den Gegner entweder mit leichten, mittleren oder schweren Attacken eins auf die Mütze geben. Zusätzlich verfügt jeder Kämpfer noch über eine Hand voll Spezialangriffe. Spider-Man hüllt seine Gegner zum Beispiel in sein Spinnennetz oder schwingt sich an seinem Faden über den Bildschirm. Iron Man entfacht einen gigantischen Laserstrahl und Ryu ballert den Widersachern seinen geliebten Hadoken um die Ohren. Dabei sind alle Special Moves relativ leicht auszuführen. So wirft Captain America zum Beispiel sein Schild auf die Feinde, wenn ihr eine Viertelkreis-Bewegung mit den Analogstick macht und kurz danach eine der Angriffstasten drückt. Also keine Angst vor ellenlangen Tastenkombinationen wie zum Beispiel im Anime-Prügler BlazBlue. Damit eignet sich Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds auch perfekt für Beat 'em Up-Neulinge. Aber auch Kenner des Genres kommen auf ihre Kosten, denn um die einzelnen Attacken gekonnt zu Kombos aneinander zu reihen, bedarf es schon etwas Übung.


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