Mass Effect 2: Overlord - DLC-Test im Test - Test für Xbox 360

Seit dem 15. Juni könnt ihr die Download-Mission Overlord zum Rollenspiel-Hit Mass Effect 2 kaufen. Wir haben sie gespielt und sagen euch, ob sich das fünf Euro teure Zusatzpaket lohnt.

von Patrick Lück,
17.06.2010 17:03 Uhr

Update: In unserem Videobereich findet ihr auch rund vier Minuten Spielszenen aus dem Addon.

Mass Effect 2
Genre: Rollenspiel
Release: 28.01.2010

Handlung und Kämpfe

Mass Effect 2: Overlord-DLC: In der Mission erfahrt ihr die Hintergründe über die Entwicklung der außer Kontrolle geratenen VI.Mass Effect 2: Overlord-DLC: In der Mission erfahrt ihr die Hintergründe über die Entwicklung der außer Kontrolle geratenen VI.

Die fünfteilige Questreihe des Overlord-DLC zu Mass Effect 2 startet wie gewohnt durch eine E-Mail, diesmal vom Unbekannten höchstselbst. Der Kontakt zu einer Cerberus-Forschungseinrichtung sei abgebrochen, ihr sollt der Ursache auf den Grund gehen. Direkt nach dem ihr den Planeten Aite im Typhon-System erreicht, wird der Quell allen Übels schnell klar: Eine Virtuelle Intelligenz (VI), ähnlich der von EDI auf der Normandy, ist außer Kontrolle geraten und tötet mit Hilfe der Sicherheitssysteme und von ihr kontrollierten Droiden und Geth alle Bewohner der Station.

Eure Aufgabe besteht darin, zu verhindern, dass die VI den Planeten mittels Datenübertragung verlässt. Dazu kämpft ihr euch in der zwischen 60 und 90 Minuten umfassenden Mission vor allem durch menschenleere Forschungskomplexe, in denen ihr ausschließlich bekannten Gegnern wie Mechs und Geth begegnet. Dialoge führt ihr in Overlord kaum; euer einziger Gesprächspartner bleibt der letzte überlebende Wissenschaftler. Dementsprechend wenige Entscheidungen dürft ihr im Laufe der Spieldauer treffen -- schade.

Leveldesign und Fazit

Mass Effect 2: Overlord-DLC: Die Außenwelt von Aite bietet wunderschöne Landschaften und Aussichten. Die Innenlevels können da nicht mithalten.Mass Effect 2: Overlord-DLC: Die Außenwelt von Aite bietet wunderschöne Landschaften und Aussichten. Die Innenlevels können da nicht mithalten.

Während die Innenlevels bis auf wenige Ausnahmen dem typischen Baukastensatz von Mass Effect 2 entsprungen sind, hat sich Bioware bei der Gestaltung der Außenwelt mächtig ins Zeug gelegt. Ragt am ersten Schauplatz bereits eine imposante Radarschüssel in die Höhe, befahrt ihr später mit dem (aus dem kostenlosen Feuergänger-DLC bekannten) Hammerhead-Schwebepanzer eine eindrucksvoll zerklüftete Landschaft. Hier erwarten euch abwechslungsreiche Sprung- und Schwebepassagen, etwa über tödliche Lavaströmen sowie das Highlight des Overlord-DLC, ein spektakulärer Kampf gegen eine Geth-Kanone.

Lohnt sich also der Kauf? Wir sagen: nur bedingt. Zwar hatten wir viel Spaß mit der Questreihe, den spektakulären Schauplätzen und der coolen VI. Allerdings fallen die zahlreichen Kämpfe gegen die Geth und Mechs eher altbacken aus, und bemerkenswerte Dialoge braucht ihr ebenfalls nicht erwarten. Wenn euch das die angesichts der Spielzeit happigen 560 MS-Points wert ist, dürft ihr gerne zuschlagen.


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