Medal of Honor: Vanguard im Test

Electronic Arts versucht der angelaufenen Ehrenmedaille zu neuem Glanz zu verhelfen! Ob es gelingt?

von Henry Ernst,
08.06.2007 13:23 Uhr

Als »Standards« bezeichnet man geläufige, verbreitete oder etablierte Begriffe und Ansichten. Dies gilt sowohl für das normale Leben als auch für Videospiele. Wenn allerdings nur noch Standards aneinandergereiht werden und frische Ideen ausbleiben, spricht man von Stagnation. Ein Genre, das besonders unter der Stagnationskrankheit leidet, sind die Weltkriegs-Shooter, die zwar technisch immer weiter voranstürmen, sich aber in Bezug auf Innovationen oder unkonventionelle Herangehensweisen auf dem Rückzug befinden. Electronic Arts versucht nun, die aufgrund von Durchhängern wie Rising Sun angerostete Ehrenmedaille (Medal of Honor) aufzupolieren.

Standard-Operation

In Medal of Honor: Vanguard schlüpft ihr in die Kampfstiefel von Corporal Frank Keegan, der bei den Fallschirmjägern der 82 Airborne Division seinen Dienst ableistet und an den wichtigsten Schlachten und Feldzügen des Zweiten Weltkrieges teilnimmt. So kämpft ihr in den verwinkelten Straßen italienischer Städte gegen die Wehrmacht (Operation Husky), um den Weg für Landungstruppen zu ebnen. Später schleppt ihr euer Geraffel als Teil der Invasionsstreitkräfte durch die Normandie (Operation Neptun), schießt in den besetzten Niederlanden nicht nur in den Käse Löcher (Operation Market Garden), oder plumpst kurz vor dem Ende des Spiels mit dem Fallschirm in die feuchten Arme von Vater Rhein (Operation Varsity).


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