Metal Gear Solid: Peace Walker - Preview für PSP

Auf der Tokyo Game Show konnten wir Snakes neuestes Abenteuer Metal Gear Solid: Peace Walker probespielen und waren begeistert.

von Nino Kerl,
24.09.2009 17:56 Uhr

Unter der Regie von Star-Produzent Hideo Kojima tüftelt derzeit zwei separate Teams an zwei separaten Metal Gear Solid-Spielen. Zum einen wird bei Konami noch eifrig am Xbox 360-exklusiven Metal Gear Solid Rising geschraubt, zum anderen befindet sich die Fertigstellung des PSP-Ablegers Metal Gear Solid: Peace Walker in der Endphase. Auf der Tokyo Game Show 2009 hatten wir die Gelegenheit den Handheld-Ableger anzuspielen – ein friedlicher Spaziergang war es jedoch keinesfalls.

Die Handlung von Metal Gear Solid: Peace Walker ist zehn Jahre nach den Ereignissen aus Metal Gear Solid 3: Snake Eater angesiedelt. Soll heißen: Die Story spielt in den 70er Jahren – ihr schlüpft in die Rolle von Big Boss. Damit ist Metal Gear Solid: Peace Walker eine vollwertige Fortsetzung in der Metal Gear Solid-Reihe. Laut Produzent Hideo Kojima sollen bislang ungeklärte Fragen in Metal Gear Solid: Peace Walker beantwortet werden.

In der Handlung werden bereits bekannte, als auch völlig neue Charaktere auftreten. Bislang wurden neun Figuren aus dem Spiel enthüllt: Snake, Miller, Amanda, Chico, Huey, Paz, Cécile, Coldman, Gálvez und ein Charakter namens Strangelove.

In unserer ersten Mission, die gleichzeitig als Tutorial dient fallen direkt einige Änderungen auf. In Metal Gear Solid: Peace Walker erwarten euch nämlich unterschiedliche Steuer-varianten wie beispielsweise „Shooter“ oder „Action“. Die Wahl steht euch frei – unsere fiel auf die Actionsteuerung. Mit der Kreis-, Viereck-, X- und Dreieck-Taste bedient ihr die frei justierbare Kamera nach rechts, links, oben und unten. Wenn ihr den linken Schulterknopf drückt, zückt Big Boss seine Waffe, betätigt ihr die R-Taste, so schlucken eure Gegner Blei.

» Alle Screenshots aus Metal Gear Solid: Peace Walker

Wilde Ballerorgien solltet ihr Serientypisch jedoch auch in Metal Gear Solid: Peace Walker vermeiden. Wie in den vorangegangenen Teilen schaltet ihr eure Gegner besser lautlos aus. Neben der Option eure Widersacher in den Würgegriff zu nehmen, bis sie ohnmächtig werden, gibt es eine weitere Neuerung. Wenn ihr die R-Taste am Gegner drückt und den Analogstick bewegt, werft ihr die Feinde in eine gewünschte Richtung und schaltet so auch weitere Gegner aus.

Neu ist auch der Mission-Mode, den ihr mit bis zu vier Freunden bestreiten dürft (Vier UMDs und Handhelds vorausgesetzt). Umso weiter ihr im Hauptmodus vorankommt, umso mehr Missionen werden dem Mission-Mode zugefügt. Ihr entscheidet euch in diesem Modus für einen von insgesamt vier Big Boss-Varianten. Wenn ihr es bevorzugt euch durch die gegnerischen Reihen zu ballern entscheidet ihr euch für die bullige- und widerstandsfähige „Naked-Version“ des Protagonisten, wer lieber schleicht schickt den Leisetreter mit dem sogenannten Sneaking Suit ins Rennen. Zudem erwarten euch das Battle Dress, sowie das Outfit „Jungle Fatigues“. Sämtliche Big Boss-Varianten haben Vor- und Nachteile.

Unser erstes Hand-On hat definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Soweit wir bis hier urteilen können, bietet Metal Gear Solid: Peace Walker all das, was die Kojima-Serie ausmacht. Nicht zuletzt die für PSP-Verhältnisse fantastische Optik, (teils) interaktive Cutscenes und ein toller Soudtrack (Theme Song erneut von Akihiro Honda) versprechen ein weiteres, packendes Metal Gear-Abenteuer.


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