Metal Gear Solid: Portable Ops im Test

Mit einem innovativen Team-Feature schleicht Big Boss nun auch über die PlayStation Portable.

von Tobias Veltin,
08.06.2007 14:51 Uhr

Metal Gear Solid-Freunde hatten es auf der PSP bisher nicht leicht. Zwar gab es vom charismatischen Raubein Solid Snake insgesamt schon drei Auftritte auf Sonys Taschenkonsole, davon war einer allerdings ein halbgarer interaktiver Comic (Metal Gear Solid: Digital Graphic Novel), und die anderen beiden sind eher in einem verkappten Kartenspiel anzusiedeln (Metal Gear Acid). Fans der Reihe vermissten daher das typische Schleich-Feeling der großen Vorbilder. Doch das Warten hat jetzt ein Ende. Mit Metal Gear Solid: Portable Ops gibt es nun auch ein »richtiges« Schlangenfest für die PSP.

Gefangen auf San Hieronymo

Naked Snake, auch bekannt unter dem Namen Big Boss, sitzt mächtig in der Klemme. Der Vater von Solid Snake hat sich direkt nach den Ereignissen von Metal Gear Solid 3: Snake Eater von der FOX-Spezialeinheit getrennt. Sechs Jahre danach wird er von unbekannten Soldaten überfallen und entführt. Kurze Zeit später erwacht Naked Snake in einer Gefängniszelle auf der südamerikanischen Halbinsel San Hieronymo. Man eröffnet ihm, dass seine ehemalige FOX-Einheit für seine Entführung verantwortlich ist. Was genau der Grund für das Snakenapping ist, bleibt im Dunkeln. Kurz danach kann Big Boss mit dem ebenfalls verschleppten Roy Campbell fliehen und muss nun das Geheimnis um San Hieronymo lüften. Zur Story nur soviel: Ein abtrünniger General namens Gene hat auf der Halbinsel eine geheime Raketenbasis errichten lassen. Im Verlauf der Story geht es um Soldaten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, alte Bekannte und eine nukleare Bedrohung.


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