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Auf geht's

Metro 2033 - Preview für Xbox 360

Ukrainische Entwickler haben offenbar ein Faible für Romane und Endzeit: 4A Games will uns mit Metro 2033 auf der Xbox 360 in die düstere Zukunftsvision eines russischen Autors entführen. Wie das aussieht lest ihr unserer Vorschau auf Gamepro.de

von Petra Schmitz,
25.11.2009 14:29 Uhr

Metro 2033: Die U-Bahnstation Exhibition teilt Artyom mit einer Menge anderer Menschen, die erstaunlich lebensecht eingefangen wurden.Metro 2033: Die U-Bahnstation Exhibition teilt Artyom mit einer Menge anderer Menschen, die erstaunlich lebensecht eingefangen wurden.

Metro 2033 spielt 20 Jahre nach einer bisher nicht näher definierten Katastrophe, die einen Großteil der Menschheit ausgerottet und die wenigen Überlebenden in den Untergrund gezwungen hat. Die Erdoberfläche ist nicht nur unbewohnbar, sondern auch tödlich: Vergiftete Luft, klirrende Kälte und Mutationen -- nur die mutigsten Männer wagen sich schwer bewaffnet, in dicke Anzüge gehüllt und mit Gasmasken geschützt hinaus. Die meisten Menschen aber bleiben in den U-Bahnhöfen und -Schächten der Moskauer Metro, sie haben sich dort ihren eigenen kleinen Mikrokosmos erschaffen. Winzige Verschläge dienen als Wohnungen, es wird gearbeitet und gehandelt. Es wird gehasst und geliebt, es werden Kinder gezeugt, die nie das Tageslicht sehen werden.
Szenenwechsel: Zwei Männer kämpfen sich durch heruntergekommene U-Bahntunnel unter der russischen Hauptstadt. Der Weg führt sie hinaus an die frostige Erdoberfläche. Mit einigen Verbündeten stellen sich die Kämpfer hier draußen einer Übermacht aus seltsamen Mutantenwesen -- und gehen chancenlos unter. So scheint es zumindest. Was wir euch hier in aller Kürze geschildert haben, ist der Prolog von Metro 2033. Der Ego-Shooter gibt gleich zum Start einen Ausblick auf das, was kurz vor dem Ende passieren wird, ohne dabei irgendetwas zu verraten. Im Gegenteil: Der Kniff macht schrecklich neugierig. Doch bevor ihr auch nur ahnen könnt, was es hiermit auf sich hat, geht’s zurück an den eigentlichen Anfang des Spiels, hinein in die U-Bahnstation Exhibition.

Leben untertage

Metro 2033: Bei Händlern in den U-Bahnstationen könnt ihr kostbare Munition gegen bessere Waffen und schlechtere Kugeln eintauschen.Metro 2033: Bei Händlern in den U-Bahnstationen könnt ihr kostbare Munition gegen bessere Waffen und schlechtere Kugeln eintauschen.

Artyom, der Held von Metro 2033, wurde kurz vor dem großen Unglück geboren. Er träumt von einer Welt, an die er sich nicht erinnern kann, die er lediglich aus Erzählungen und von Bildern kennt. Artyom hat niemals etwas anderes gesehen als die U-Bahnstation Exhibition, wie ein Gefangener lebt er hier zusammengepfercht mit vielen anderen.
4A Games hat die Welt von Metro 2033 erschreckend real und mit erstaunlicher Liebe zum Detail erschaffen. Die Gestalten wirken glaubwürdig, sehen verflixt wirklichkeitsnah aus und sind absolut unverwechselbar. Da ist beispielsweise der Waffenhändler, der den Schalk nicht hinter seiner Brille und seinen scharfen Gesichtszügen verbergen kann, oder der Boss von Exhibition, dem die Sorge deutlich ins Gesicht geschrieben steht.

Die Dunklen

Metro 2033: Über Funk halten die U-Bahnstationen miteinander Kontakt. Selten kommen positive Nachrichten über den Äther.Metro 2033: Über Funk halten die U-Bahnstationen miteinander Kontakt. Selten kommen positive Nachrichten über den Äther.

Warum die Krankenstation überfüllt ist und warum sich der Boss Sorgen macht, all das hat einen Grund: die so genannten »Dark Ones«, die Dunklen. Die bisher unbekannte Mutantenart ist in die Schächte eingedrungen, kann Menschen töten oder in den Wahnsinn treiben, ohne sie zu berühren. Woher die Dunklen kommen, weiß niemand genau. Nur Artyoms heimlicher Held Hunter, ein Haudegen, der immer wieder gefährliche Expeditionen an die Oberfläche unternimmt, scheint eine Ahnung zu haben. Weil Artyom seinem Idol gefallen will und er endlich mal raus aus Exhibition möchte, meldet er sich freiwillig, einen Lebensmitteltransport auf seinem Weg in die Metro-Station Riga zu bewachen. Eine blöde Idee, wie sich bald herausstellt.
Doch bevor Artyom mit einer Draisine in das Abenteuer seines Lebens aufbricht, muss er sich eine Knarre abholen. Beim Waffenhändler fällt auf, dass Metro 2033 auf die üblichen Munitionsanzeigen verzichtet. Wie viele Patronen ihr noch im Magazin habt, verrät euch das Magazin, das ihr bei jedem der Zukunftsschießprügel stets deutlich vor euch seht. Und es gibt noch eine Besonderheit in Metro 2033: die Munition selbst. Kugeln aus der Zeit vor der Katastrophe sind kostbar, sie sind die Währung in der Spielwelt. Außerdem sind sie deutlich stärker als die Dinger, die ihr bei Händlern erstehen könnt. Ihr müsst also überlegen, ob ihr die Geschosse im wahrsten Sinne des Wortes verballert oder gegen mehr, aber dafür schwächere Munition eintauscht.

Auf nach Riga

Metro 2033: Ihr seid nicht nur in den U-Bahnschächten unterwegs, sondern müsst auch an die klirrend kalte und gefährliche Erdoberfläche.Metro 2033: Ihr seid nicht nur in den U-Bahnschächten unterwegs, sondern müsst auch an die klirrend kalte und gefährliche Erdoberfläche.

Doch zunächst solltet ihr euch lieber Sorgen darüber machen, welche Gefahren euch auf der Reise nach Riga erwarten werden. Bereits nach ein paar hundert Schienenmetern passiert etwas Bizarres: Das Licht verändert sich, Artyoms Begleiter werden ohnmächtig und ihm verschwimmt die Sicht. Er kann schemenhaft erkennen, wie sich aus der Ferne etwas nähert. Die Umrisse werden deutlicher, es sind Männer mit Waffen im Anschlag und die seltsamen Wesen, die wir im Prolog bereits gesehen haben. Eine Vision auf das, was uns erwartet? Kurz darauf ist alles auch schon wieder vorbei, Artyom erwacht. Gerade noch rechtzeitig, denn die Draisine wird von extrem schnellen und klauenbewehrten Kreaturen verfolgt. Der Held muss sich zum ersten Mal in seinem Leben seiner Haut wehren, schließlich hat er bisher die U-Bahnstation nie verlassen. Wenige Sekunden später kachelt die Draisine in eine Absperrung, die dort stationierten Wachposten feuern aus allen Rohren auf die monströsen Angreifer, Artyom ist in Sicherheit. Für wie lange? Das erfahren wir spätestens im 1. Quartal 2010, denn dann soll Metro 2033 für die Xbox 360 erscheinen.

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