Metro: Last Light - Technik und Video - »Konsolen sind auf Augenhöhe, PC leicht im Vorteil«

4A Games ist stolz auf die verbesserte Engine von Metro: Last Light, die aus allen Systemen das Maximum herausholen soll. Außerdem: neues Preview-Video online.

von Daniel Feith,
01.08.2011 13:50 Uhr

Metro: Last LightMetro: Last Light

Metro 2033 war ja schon ein Grafikbrett und kitzelte vor allem auf PCs alles aus der Hardware heraus. Der Nachfolger Metro: Last Light soll da noch eins drauflegen. Der Publisher THQ zeigt sich im Interview mit Ausgamer sehr stolz auf die verbesserte Grafikengine der Entwickler 4A Games:

»Die 4A-Engine wurde speziell für Cross-Plattformentwicklung konzipiert. Die Konsolen sind also zu jedem Zeitpunkt auf Augenhöhe. Wir sind sehr stolz, welche Leistung wir aus der PlayStation 3 und Xbox 360 herauskitzeln können. Wir nutzen die Stärken beider Konsolen aus. Die komplette Zerstörungsmechanik und die Beleuchtung, es ist alles drin. (...)

Wir haben das Licht überarbeitet, das ja [in Metro 2033] schon ziemlich beeindruckend war. Diesmal legen wir einen Schwerpunkt auf zerstörbare Umgebungen. Wir hatten davon ja schon ein bisschen was beim letzten Mal, haben es aber nicht als Spielelement eingesetzt, nur für ein paar Kulissen. Diesmal wird es viel mehr zerstörbare Deckung geben und dynamische Physikeffekte innerhalb der Umgebungen geben.«

Metro: Last LightMetro: Last Light

Der PC ist den Konsolen weiterhin technisch eine Ecke voraus. Dies soll auch in Metro: Last Light nicht anders sein:

»Offensichtlich haben High-End-PCs ein technisches Niveau, an das die Konsolen der aktuellen Generation nicht heranreichemn. Ihr habt ja gesehen, was wir mit Metro 2033 geschafft haben. Es war das Aushängeschild, wenn ihr den am besten konfigurierten PC hattet und wir sind mehr als nur gewillt, das [mit Metro: Last Light] auch zu schaffen. Wir werden mehr darüber sprechen, wie wir die Hardware ausreizen, wenn wir uns dem Launch-Termin nähern.«

Aber auch ältere Rechner sollen von Metro: Last Light problemlos unterstützt werden. Ob der von THQs Huw Benyon beschriebene PC, auf dem auf der E3 die Metro-Demo gezeigt wurde ein »durchschnittliches« System ist, sei dahingestellt:

»Ich habe kein Problem damit, zu sagen, dass es ein i7 mit sechs GB RAM war und einer einzelnen GTX-480. (...) Die Typen von 4A Games sind seltsame Technikmagier die so eine Performance herausholen können.«

Einige Spielszenen aus Metro: Last Light gibt es bereits - hier kommentiert von Petra Schmitz in unserem Preview-Video. Die gezeigte Version ist die von der E3, also höchstwahrscheinlich die PC-Fassung.

» Metro: Last Light - Preview-Video ansehen


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