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Metroid: Other M im Test - Test für Nintendo Wii

Nach 24 Jahren Metroid ist die Hauptfigur Samus Aran schöner denn je, doch wie frisch ist das Spielprinzip noch? Wir verraten es euch in unserem Test.

von Jenny Roßberg,
03.09.2010 11:41 Uhr

Metroid Other M: In der altbewährten Seitenansicht klettert Samus hier einen Fahrstuhlschacht hinauf. [Wii]Metroid Other M: In der altbewährten Seitenansicht klettert Samus hier einen Fahrstuhlschacht hinauf. [Wii]

Metroid: Other M für die Wii ist zwischen den Geschehnissen von Super Metroid (SNES) aus dem Jahre 1994 und Metroid Fusion (GBA) von 2002 angesiedelt und versetzt euch somit in die Vergangenheit der Serie. Zu Beginn bekommt ihr Samus’ Kampf gegen ein widerliches Monster mit offen liegendem Hirn zu sehen. Kenner der Spiele werden das Ekelpaket wiedererkennen, es handelt sich um Mother Brain, den Endgegner aus Super Metroid. Doch für Samus sieht es schlecht aus, die Niederlage scheint unvermeidbar. In letzter Sekunde wird sie von einem quallenartigen Monster gerettet, dass an ihrer Stelle von Mother Brain vernichtet wird. Was das mit Other M zu tun hat? Viel, den zwar wird hier eine gänzlich neue Geschichte erzählt, dennoch wird Samus im Spielverlauf häufig mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Doch zurück in die Gegenwart: Samus steuert in ihrem Raumschiff die Quelle eines Notrufsignals an. Dort angekommen entpuppt sich diese als riesige Raumstation, die aufgrund ihrer Form den passenden Namen Bottleship trägt. An Bord zeigt sich schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Von der Besatzung ist nichts zu sehen, die gesamte Station ist wie ausgestorben. Samus trifft lediglich auf Soldaten der Galaktischen Föderation, in deren Auftrag sie als Kopfgeldjägerin arbeitet. Gemeinsam mit dem Militär versucht sie, die Geschehnisse aufzudecken und das Geheimnis des Bottleships zu lüften.

>> Test-Video zu Metroid: Other M ansehen

Metroid Other M: Perspektivenmix

Fans der alten Metroid-Episoden werden sich freuen, denn Other M kehrt (zumindest stellenweise) zur alten Seitenansicht zurück. Einige Abschnitte werden wiederum aus der Verfolgerperspektive erkundet. Eins haben jedoch beide Varianten gemeinsam: Die Kamera ist starr vorgegeben und kann nicht justiert werden. Doch auch aus der neueren Prime-Trilogie sind deutliche Einflüsse spürbar. So gibt es in Other M ebenfalls eine Ego-Perspektive, in die ihr jederzeit umschalten könnt, um eure Umgebung genauer abzuscannen.

Ihr spielt Samus’ neues Abenteuer mit einer waagerecht gehaltenen Wiimote und somit ohne Nunchuk, so dass ihr nur ein Minimum an Buttons braucht. Haltet ihr die Fernbedienung jedoch senkrecht, wechselt die Perspektive in die besagte Ego-Ansicht. Zu Anfang hat hatten wir im Test noch leichte Probleme mit dem Wechsel und mussten zunächst einmal umdenken, insbesondere in den ersten Endgegnerkämpfen. Habt man sich jedoch erst einmal daran gewöhnt, geht die Steuerung gut von der Hand.

Metroid Other M: Szenario

In den drei Biotopen in Metroid: Other M machen euch die Gegner das Leben schwer. [Wii]In den drei Biotopen in Metroid: Other M machen euch die Gegner das Leben schwer. [Wii]

Während ihrer Untersuchungen erkundet Samus die einzelnen Bereichen der Raumstation. Neben typisch-metallverkleideten Raumstation-Räumen kommt ihr auch an unterschiedlichen künstlichen Biotopen vorbei. Die dienten einst Forschungszwecken und könnten unterschiedlicher nicht sein. So kämpft ihr in Dschungelszenarien, Lava- und Schneelandschaften, die serientypisch nahtlos zusammenhängen und sich natürlich alle auf der gleichen Raumstation befinden. Wie in den Vorgängern ist der regelmäßige Blick auf die Karte Pflicht, ansonsten verliert ihr schnell die Orientierung. Sobald ihr einen neuen Speicherpunkt erreicht und aktiviert habt, wird euch auf der Karte gleich der nächste angezeigt. Dennoch ist das Weiterkommen nicht leicht. So müsst ihr etwa versteckte Schalter betätigen, die nur aus der Ego-Perspektive zu erkennen sind oder andere Bedingungen erfüllen. Nicht immer ist sofort klar, was zu tun ist, großartige Hilfestellungen dürft ihr vom Spiel auch nicht erwarten. Daher kommt es häufig vor, dass man in Abschnitten fest hängt und der Frustpegel steigt. Andererseits stachelt das aber auch den Ehrgeiz an, und mit etwas Ausdauer findet sich schließlich doch immer ein neuer Weg.

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