Metroid Prime 3: Corruption - Intuitive Baller-Action mit Samus Aran

Die Kopfgeldjägerin lässt auf Nintendos Next-Gen-Konsole die Waffen sprechen.

von Florian Brich,
09.05.2006 20:00 Uhr

Wenn schon ein Metroid-Titel auf der E3 gezeigt wird, dann lassen wir uns natürlich nicht das Vergnügen nehmen diesen anzuspielen. Metroid Prime 3: Corruption ist der Name von Samus Arans neuem Baller-Abenteuer. Bei unserem Ausflug durch Metroid-typische Raumstation, wurden die Korridore und Hallen wie vom Cube gewohnt aus der Egoansicht dargestellt. Mit der Remote-Einheit zielten wir blitzschnell auf Weltraum-Piraten und gemeines Alien-Ungeziefer. Der Titel bietet zwei Steuerungsoptionen. Eine „Normal“- und eine „Experten“-Alternative. Wir haben uns natürlich für letztere entschieden. Leichte Bewegungen reichen hier für rasche Drehungen, die Kamera ist fast parallel mit dem Fadenkreuz verschaltet. Als wir kurz den Überblick verloren, konnten wir durch eine Mittelhaltung der Remote-Einheit einen Reset in die Geradeaus-Position durchführen. Mit dem Nunchak-Teil wurden wie bei ‚The Legend of Zelda: Twilight Princess die Laufbewegungen gesteuert.

Er kam aber auch bei der Steuerung des Greifhakens effektvoll zum Einsatz. Um Trümmerteile wegzuräumen, führten wir mit dem Nunchak einen „Ziel-Lock“ mit einer der vorderen Tasten durch und zogen den dann Stick nach hinten. Mit der zweiten Taste an der Vorderseite dieser Einheit lässt sich die Heldin übrigens zum Morphball zusammenrollen. Eine echte 3D-Bewegung war beim Türöffnen erforderlich. Zum Öffnen einer Schleuse griffen wir mit der Remote nach vorne und drehten sie, um den Türmechanismus zu aktivieren. Durch eine nach hinten gerichtete Bewegung überwanden wir schließlich die Sperre. Metroid Prime 3: Corruption sah schon sehr ordentlich aus, wirkte aber in diesem Entwicklungsstadium noch nicht so üppig wie die grandiosen GC-Vorgänger. Offensichtlich sollten auch mit dieser frühen Fassung zunächst die Wii-Gimmicks gezeigt werden. Die grafischen Details folgen hoffentlich noch. Auf jeden Fall eine ungewöhnliche Shooter-Erfahrung mit viel Potenzial.


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