Microsoft Kinect - Freiraum für Experimente - »Wir wollen nichts erzwingen«

Microsoft will die Kinect-Steuerung nach eigenen Aussagen nicht allen Spielern aufzwingen. Man sieht es vielmehr als Raum für Experimente an.

von Andre Linken,
19.07.2011 15:51 Uhr

Im Rahmen der E3-Pressekonferenz von Microsoft war die Bewegungssteuerung Kinect eines der größten Themen überhaupt. Nicht wenige Leute vermuteten aus diesem Grund, dass sich Microsoft in Zukunft noch viel stärker auf dieses Zubehör setzen wird.

Dennis Durkin, seines Zeichens Chief Financial Officer der Xbox-Abteilung bei Microsoft, stellte jetzt in einem aktuellen Interview klar, dass man bezüglich Kinect keinesfalls dogmatisch vorgehen werde. Man wolle es den Spielern nicht dazu zwingen, diese Art der Steuerung zu nutzen - sofern es im jeweiligen Fall nicht die bessere Alternative darstelle. Durkin sehe vielmehr einen großen Freiraum für Experimente mit Kinect. Dabei werde seiner Meinung nach jedes Teilsegment abgedeckt - von komplett auf Classic-Controller basierten Spielen bis zu reinen Kinect-Titeln.

In der Zukunft würden nach Durkins Aussage viele Spiele, die sich bisher auf den klassischen Controller konzentriert haben, ebenfalls in dieses Stadium des Experimentierens übergehen.


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