Microsoft - Quartalszahlen - Konzern trotz "schwieriger Umstände" zufrieden

Microsofts Entertainmentsparte macht Verluste - trotz gestiegener Xbox 360 Verkaufszahlen.

von Daniel Feith,
24.04.2009 10:42 Uhr

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat seinen Bericht zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009 vorgelegt. Microsoft erwirtschaftete demnach einen Umsatz von 13,65 Mrd. US-Dollar in der Zeit von Januar bis März 2009, das sind 6 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Dennoch gelang es den Redmonder einen Nettogewinn von 4,4 Mrd. Dollar zu erreichen, 3 % mehr als im Vergleichszeitraum 2008.

Die Entertainmentsparte, zu der auch das komplette Xbox 360-Business gehört, fuhr erhebliche Verluste ein. Gegenüber dem dritten Quartal 2008 schrumpfte der Umsatz der "Entertainment and Devices Division" um 2 % auf 1,57 Mrd. US-Dollar. Noch negativer fielen die Gewinne aus. Im dritten Quartal 2008 lag der Profit in der Spielesparte noch bei 106 Mio. Dollar. 2009 musste Microsoft hingegen 31 Mio. Dollar Verlust verbuchen.

Die Konsole Xbox 360 verkauft sich immerhin sehr ordentlich. 1,7 Millionen Einheiten konnte Microsoft zwischen Januar und März absetzen, fast 30 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im gesamten bisherigen Fiskaljahr (Juli 2008 bis März 2009) konnten mit 10 Millionen Xbox 360-Konsolen 15 % mehr Einheiten verkauft werden als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.

Microsofts Finanzchef Chris Liddell äußerte sich insgesamt zufrieden mit dem Quartalsergebnis. Gegenüber der Branchenseite GameSpot sprach Liddell von den »schwierigsten ökonomischen Rahmenbedingungen« mit denen der Konzern je zu tun hatte. Besonders die Xbox 360-Hardwareverkäufe seien ein aber Lichtblick im vergangenen Quartal gewesen.


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