Microsoft über Kinect - »Mangelnde Rückmeldung kein Problem.«

Es ist kein Nachteil von Kinect, dass der Spieler nichts in der Hand hat. Controller-Feedback sei sowieso überschätzt, sagt Microsoft.

von Daniel Raumer,
09.07.2010 15:33 Uhr

Kinect für Xbox 360Kinect für Xbox 360

Kinect, Microsofts neue Steuerung für die Xbox 360, kommt komplett ohne Controller aus. Alle Bewegungen des Spielers werden mithilfe einer Infrarotkamera ins Spiel übertragen. Microsoft denkt aber nicht, dass Spieler ein Feedback, wie es beispielsweise die Rüttelfunktion eines Gamepads bietet, vermissen werden.

Kudo Tsunoda, General Manager der Microsoft Game Studios, sprach mit Edge über Kinect: »Anfangs war ich wirklich besorgt, weil es gar kein haptisches Feedback gibt, aber es ist wirklich überraschend, wie viel man visuell und mit Ton machen kann.«

Tsunoda sagt weiter, dass Spieler jetzt schon mit ihren Körpern auf die optischen Reize auf dem Monitor reagieren würden. Er meint damit, dass man zur Seite blickt, wenn eine Blendgranate im Spiel explodiert oder sich in Rennspielen in die Kurve lehnt.

Kudo Tsunoda auf der gamescom 2009.Kudo Tsunoda auf der gamescom 2009.

Haptisches Feedback, wie Tsunoda es nennt, spiele dabei nur einen kleine Rolle und sei nicht nötig, um in die Spielwelt hineingezogen zu werden.

Tsunoda sieht also nicht, dass Natal aufgrund des fehlenden Gegenstandes zum Anfassen, nur schwer zu verkaufen sei. Allerdings gesteht er ein, dass die Vorstellung mit Kinect zu spielen anfangs merkwürdig sei. Aber jeder, der es ausprobiert habe, wurde sofort merken, wie intuitiv und natürlich Kinect funktioniere.

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