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Midnight Club: Los Angeles

Wir durften mit den schnittigen Rockstar-Karren durch die virtuellen Straßen von L.A. donnern.

von Thomas Wittulski,
24.07.2008 11:19 Uhr

Cool und ganz gemächlich fahren wir in unserem Dodge Challenger den Sunset Boulevard entlang. Die Sonne scheint uns auf die Stirn und aus dem Radio tönen seichte elektronische Klänge. Ein schöner Tag! Vorbei an den Hollywood Hills fahren wir in Richtung Beverly Hills. An einer roten Ampel signalisiert der Fahrer des Lamborghini Gallardo neben uns, dass er gern ein Rennen fahren würde. Was unser Konkurrent nicht weiß: Er sitzt zwar im schnelleren Wagen, wir verfügen dank Bildschirmanzeigen aber über bessere Ortskenntnis. Wir willigen ein, und als das Grünlicht aufleuchtet treten wir das Gaspedal durch. Mit quietschenden Reifen und wirbelndem Staub setzt sich die Karre in Bewegung. Tachometer und Drehzahlmesser schnellen in die Höhe, und das Ächzen des Motors teilt uns mit, dass das Limit erreicht ist. Aber das ist egal. Wir biegen in die nächste Seitengasse ein und nutzen den engen Weg als Abkürzung. Die Sicht verschwimmt und zittert unruhig, Passanten springen panisch zur Seite. Am Ende des Fußweges angekommen, schwenken wir zurück auf die Fahrbahn und heizen unserer Karre nochmal so richtig ein, um durch das vereinbarte Ziel zu donnern -- natürlich als Erster!

Ungefähr so spielen sich alle Rennen in Midnight Club: Los Angeles ab. Wie schon in den Vorgängern verzichtet Rockstar San Diego (Tischtennis, Midnight Club-Reihe) auf verwirrende Menüführungen und setzt euch lieber gleich in der Stadt aus. Die könnt ihr auf eigene Faust erkunden und Renn-Events direkt vor Ort starten.

Stadt der Lizenz-Engel

Dass ihr im neuesten Teil der Midnight Club-Serie in Los Angeles unterwegs seid, ist dank des Titels kein Geheimnis. Die Entwickler haben zwar nicht die komplette Stadt originalgetreu übernommen, die wichtigsten Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Metropole wurden jedoch eingebaut. So könnt ihr beispielsweise im Gedenken an die E3 am L.A. Convention Center vorbeidüsen oder in Santa Monica den Blick aufs Meer genießen. Die Größe des virtuellen Los Angeles übertrifft die Gesamtfläche der drei Städte des Vorgängers Midnight Club: DUB Edition bei weitem: Es wird eine Menge zu entdecken geben! Die Entwickler haben nämlich wieder unzählige Abkürzungen versteckt, die ihr kennen solltet, um bei den Rennen eine Chance zu haben. Für ordentlich was auf die Glubscher sorgen Tag- und Nachtwechsel sowie dynamische Wettereffekte -- schließlich soll es auch in Kalifornien hin und wieder regnen. Sagt man zumindest.

Neben Motorrädern sorgen jede Menge lizenzierter Luxusschlitten, Cabriolets, Muscle Cars und exotische Wagen für viele Pferdestärken auf dem Asphalt. Die Tatsache, dass für die Automodelle die originalen CAD-Vorlagen der Hersteller verwendet wurden und dass sich jeder Wagen auch noch mit ebenfalls lizenzierten Originalteilen tunen lässt, sorgt bei Autofans für Herzklopfen und schwitzige Hände. Habt ihr euch ein Auto gekauft, könnt ihr es in der Garage begutachten und nach Belieben lackieren. Ihr entscheidet, welche der unzähligen Formen und Farben auf eure Karre gesprüht werden sollen und ob es matter oder doch lieber glänzender Lack sein darf. Damit ihr auch wirklich euren eigenen Stil auf’s Auto übertragen könnt, habt ihr die Möglichkeit, mehrere Lackschichten übereinander zu sprühen. Auch weitere Tuningfragen bleiben nicht unbeantwortet: Gefallen euch die Felgen, oder möchtet ihr vielleicht doch andere haben? Wie sieht’s an der Front des Autos aus, und genügt der Stoßdämpfer euren Ansprüchen? Jedes Teil, das ihr im umfangreichen Tuningkatalog findet, existiert auch in Wirklichkeit und lässt sich zusätzlich sogar nach Material und Farbe anpassen. Ganz egal, für welche Teile ihr euch entscheidet, ihr seht jederzeit die aktuellen Beschleunigungs-, Brems- und Handhabungsdaten eurer Schleuder eingeblendet. Ist das Auto fertig, wird an der Kasse abgerechnet.

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