Monster Hunter 3 Ultimate im Test - Ultimatives Monstergeschnetzel?

Im Test zu Monster Hunter 3 Ultimate für die Wii U und den Nintendo 3DS muss die Neuauflage von Monster Hunter Tri zeigen, ob mehr Monster, Quests, Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Gebiete den Kauf wert sind.

von Georg Engelhardt,
18.03.2013 13:50 Uhr

Monster Hunter 3 Ultimate - Test-Video zur Wii-U-Neuauflage Monster Hunter 3 Ultimate - Test-Video zur Wii-U-Neuauflage

Die Menschen im beschaulichen Fischerdörfchen Moga führen ein friedliches und unbeschwertes Leben. Das taten sie zumindest, bis sich der Lagiacrus, ein furchtbares Seeungeheuer, in der Nähe des Dorfes niederließ und die kleine Gemeinde seitdem in Angst und Schrecken versetzt. Als Jäger ist es von nun an eure Aufgabe, das Biest in seine Schranken zu weisen.

Das Dorf ist Dreh- und Angelplatz des Spiels. Seid ihr einmal nicht damit beschäftigt, wilde Monster zur Strecke zu bringen, findet ihr dort alles, was das Jägerherz begehrt.

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In eurer eigenen kleinen Hütte könnt ihr euch nicht nur nach einer kräfteraubenden Jagd ausruhen, sondern auch eure Ausrüstung und gesammelten Objekte verwalten.

Wii U und 3DS-Version
Im Zusammenspiel mit der 3DS-Version bietet Monster Hunter 3 Ultimate einige coole Features, die wir zum Testzeitpunkt aber noch nicht alle ausprobieren konnten. Der lokale Multiplayer-Modus ermöglicht es Wii-U-Besitzern beispielsweise, mit bis zu drei weiteren 3DS-Spielern in die Schlacht zu ziehen. Zum Release wird es außerdem möglich sein, die Speicherstände von der Wii U auf den 3DS zu übertragen, wenn ihr je ein Exemplar des Spiels besitzt.

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Im Handwerksladen schmiedet und verbessert ihr sowohl Waffen als auch Rüstungen. Die dafür nötigen Materialien findet ihr zum Beispiel in den angrenzenden Wäldern und auf einer Farm werden verschiedene Arten von Pilzen und Kräutern angebaut, die unter anderem als Zutaten für wichtige gesundheitssteigernde Tränke notwendig sind.

Kaufleute bieten auf dem Marktplatz ihre Waren an und Schiffe der Handelsflotte liegen im Hafen vor Anker, um seltene Gegenstände mit euch zu tauschen, die sie auf ihren langen Reisen in weit entfernte Länder zusammengetragen haben.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Am Quest-Schalter erhaltet ihr Aufträge von der Jägergilde. In den ersten Missionen, die als Tutorial herhalten müssen, erlernt ihr die Grundlagen des Jägerdaseins und erhaltet wichtige Tipps, die für das Überleben in der Wildnis hilfreich sein können.

Monster Hunter 3 Ultimate - Ingame-Trailer mit Monsterkämpfen Monster Hunter 3 Ultimate - Ingame-Trailer mit Monsterkämpfen

Wie schon in Monster Hunter Tri werdet ihr dabei viel mehr an die Hand genommen als noch in früheren Ablegern der Reihe für die PSP. Allerdings verlangt das immer noch viel Einarbeitungszeit und gerade zu Beginn wirken die Aufgaben sehr monoton und nicht besonders spannend.

Ihr sollt etwa bestimmte Rohstoffe für die Dorfbewohner sammeln oder kleinere Monster erledigen. Bis ihr es mit den wirklich großen Brocken aufnehmen könnt, vergehen einige Stunden.

Wettrüsten

Bevor ihr zur Jagd auf die dicken Brocken blasen könnt, müsst ihr euch unbedingt mit den Materialien, die ihr während eurer Streifzüge angehäuft habt, neue und bessere Ausrüstungsgegenstände anfertigen lassen.

Erfahrungspunkte und Levelaufstiege im eigentlichen Sinn gibt es bei Monster Hunter nämlich nicht: Euer Angriffswert wird durch die Stärke eurer Waffe bestimmt.

Für Nahkampfangriffe eignen sich Großschwerter, Jägermesser, Katanas oder Lanzen. Je schärfer die Klinge ist, desto mehr Schaden richtet sie an, stumpft mit zunehmendem Gebrauch allerdings auch ab.

Dann müsst ihr sie mit einem Wetzstein schleifen, um die teilweise extrem robusten Panzer der Schuppentiere durchdringen zu können. Je nachdem welche Häute, Knochen, Klauen und Reißzähne ihr zur Herstellung verwendet, ist es auch möglich, die Säbel zusätzlich mit der Kraft bestimmter Elemente zu versehen.

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Manche der Urzeitviecher reagieren besonders empfindlich auf Feuer-, Wasser- oder Eisangriffe. Wollt ihr die Monster lieber aus der Entfernung attackieren, gibt es verschiedene Armbrüste oder den Bogen.

Wie viele Treffer ihr einstecken könnt, ergibt sich aus den einzelnen Bestandteilen eurer Rüstung. Neben dem erhabenen Gefühl, den Ungetümen die Stirn bieten zu können, macht das Schmieden immer mächtigerer Waffen und widerstandsfähigerer Rüstungen den größten Reiz des Spiels aus.


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