Munich Gaming - Konferenz in München geht zu Ende - Tagung zukünftig jährlich

Positive Bilanz nach Fachkonferenz in München mit Hauptrednern Günther Beckstein und Peter Molyneux

von Daniel Feith,
08.04.2008 10:23 Uhr

Am heutigen Dienstag geht in München die Fachkonferenz Munich Gaming zu Ende. Die viertätige Veranstaltung unter dem Dach der Münchner Medientage brachte rund 500 Branchenvertreter, Journalisten und Wissenschaftler nach München. Der öffentliche Teil der Veranstaltung fand am Wochenende auf der Praterinsel in der Isar statt. Dort konnten sich vor allem Eltern und Lehrer zu den Themen Lernspiele und E-Sports, aber auch über Jugendschutz und Suchtgefahren informieren. Unter den Referenten waren auch Redakteure von GamePro und GameStar, die dem interessierten und aufgeschossenen Publikum die Eigenheiten der unterschiedlichen Spielegenres näher brachten.

Der Fachkongress am Montag begann mit einem Grußwort des bayrischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein. Der betonte die Wachstumschancen der Spielebranche und warb für den Entwickler-Standort München, mahnte aber zugleich die Hersteller, ihre Verantwortung in Sachen Jugendschutz wahrzunehmen – von den Verbotsforderungen der letzten Jahre war nichts mehr zu hören. In seiner Keynote stellte schließlich Peter Molyneux am Beispiel von Fable 2 die Forderung, auch Hardcore-Spiele massentauglicher zu machen, etwa mit vereinfachter Steuerung. Außerdem plädierte er für mehr emotionale Bindung des Spielers, was er in Fable 2 etwa durch den begleitenden Hund bewerkstelligen will. Danach begann die Konferenz mit ihren vier Bereichen Spiele & Plattformen, Produktion & Content, Business & Recht sowie Kultur & Bildung. Munich Gaming soll künftig jährlich stattfinden.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.