Musikspiele-Markt ist nicht gesättigt - Chef von Guitar Hero nimmt Stellung

Gibt es zuviele Musikspiele und geht so das Genre kaputt? Nein, sagt Dan Rosenzweig, denn es gibt noch viel Potential.

von Daniel Raumer,
22.09.2009 13:57 Uhr

Guitar Hero 5Guitar Hero 5

Dan Rosensweig, bei Activision-Blizzard für Guitar Hero verantwortlich, ist der Meinung, dass das Potential für Musikspiele noch lange nicht ausgeschöpft ist. In einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNBC widerspricht er der Aussage, dass der Markt aufgrund der Vielzahl an neuen Titeln schon gesättigt sei.

Dan RosensweigDan Rosensweig

»Ich glaube nicht, dass er gesättigt ist. Wenn man sich die Anzahl der Konsolen weltweit anschaut, dann haben weniger als 20 Prozent ein Musikspiel. Also gibt es 80 Prozent, bei denen wir die Möglichkeit haben, sie als Kunden zu gewinnen.«

Der Erfolg gibt Rosensweig Recht, denn Titel wie Guitar Hero 5 oder Rock Band: The Beatles verkaufen sich hervorragend. Wenn die bald erscheinenden DJ Hero und Band Hero ähnliche Erfolge verzeichnen, dann ist ein Ende der Musikspiele vorerst noch lange nicht in Sicht.

Das ein Genre auch über Jahre gute Verkaufszahlen einbringt zeigt beispielsweise die FIFA-Serie. Obwohl hier mittlerweile im Jahresrythmus ein neuer Titel erscheint, setzt der Publisher Electronic Arts immer noch große Mengen dieses Videospiels ab.


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