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Nachgefragt: Der Hitman-Film

GamePro im Interview mit Hitman-Regisseur Xavier Gens und dem Hauptdarsteller Timothy Olyphant.

von Christian Merkel,
10.12.2007 13:45 Uhr

Wir haben kurz vor dem Ende der Dreharbeiten vor Ort in Sofia (Bulgarien) mit dem bislang unbekannten französischen Regisseur Xavier Gens und seinem Hauptdarsteller Timothy Olyphant (Die Hard 4.0) über ihre Arbeit gesprochen.

Interview mit Timothy Olyphant (Agent 47)

GamePro: Kennen Sie das Spiel?
Olyphant: Ich weiß, Hitman ist ein Videospiel. Ich habe es aber nie gespielt. Mein Regisseur Xavier hat es gespielt, er liebt es.

GamePro: Hat er Ihnen zumindest gesagt, wie sich der Hitman in gewissen Situationen im Spiel bewegt?
Olyphant: Nein, eigentlich nicht. In unseren Gesprächen ging es nie um die Bewegungen. Aber ich habe einige Bilder aus dem Spiel gesehen und bin mir somit der Posen des Hitman bewusst. Ich vertraue bei meiner Rolle stark auf das Skript und die Story. So hatte ich eine gute Ahnung davon, was Xavier von mir wollte. Mit weniger Informationen trifft man meist die besseren Entscheidungen. Wir mussten uns nicht sklavisch an die Spielvorlage halten. Ich habe es mehr als eine Comic-Verfilmung in der Art von Sin City oder 300 gesehen.

GamePro: Halten Sie im Film die Kanonen über der Brust verschränkt wie auf den Spieleartworks?
Olyphant: Ja, das habe ich getan. Im richtigen Leben ist das zwar nicht unbedingt die klügste Sache. Wir haben aber Momente gefunden, in denen es passte. Im Hinterkopf hatte ich dabei immer die Spieleartworks. In einer Szene hatte es gepasst, und es schaut gut aus. Man muss nur darauf vertrauen, dass es in der Welt des Hitman funktioniert.

GamePro: Wie setzen Sie Ihre Rolle als Auftragskiller um?
Olyphant: Ich versuche, den Menschen in der Rolle zu finden. Dabei muss ich der Welt des Films vertrauen. Die macht es mir aber nicht immer einfach. Ein Beispiel: Wenn Sie in einer Rolle wiedererkannt werden wollen, tragen Sie am besten immer das selbe Outfit. Dummerweise ist es die Aufgabe eines Auftragskillers, nicht erkannt zu werden. Die Unverwechselbarkeit liegt so eher im Ausdruck: Hitman hat nie Angst oder Gewissensbisse. In diesem Sinne habe ich versucht meine Rolle anzulegen.

GamePro: Wie drücken Sie als Auftragskiller im Film Gefühle aus?
Olyphant: Man muss etwas tun, selbst wenn die Story in der Szene vielleicht keine Emotionen vorschreibt. Im Film Der Samurai mit Alain Delon sehen Sie beispielsweise, wie man mit wenig Mitteln sehr viel erreichen kann. Daran habe ich mich orientiert.

GamePro: Haben Sie bei diesem Film Angst, weil frühere Videospiel-Filme nicht gut ankamen?
Olyphant: Es ist unsere Aufgabe, das Genre voranzubringen. Als ich das Skript gelesen habe, dachte ich aber nicht sofort an ein Videospiel. Es erinnerte mich mehr an John-Woo-Filme, an Luc Bessons Der Profi oder Bittersweet Life aus Korea. Als ich vor kurzem junge Kids getroffen habe, fanden die den Hitman als Figur richtig cool. Das hat mir das Vertrauen gegeben, dass dieser Film funktionieren könnte.

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