Namco Bandai - Japanische Spielhallen in der Krise?

Namco muss über 60 Standorte schließen.

von Denise Bergert,
08.02.2008 09:34 Uhr

Einst zählten sie zu den bedeutendsten Geburtsstätten der Videospielgeschichte, jetzt stecken sie in der Krise. Die Rede ist von japanischen Spielhallen. Während sich die großen Drei Microsoft, Sony und Nintendo über steigende Umsätze bei ihren Heimkonsolen freuen, stecken die Arcades in der Krise. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist die Marktsituation in Japan derzeit sehr angespannt. So fiel Namco Bandai in seiner Bilanz für das abgelaufene dritte Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 6,7 Mrd. Yen (rund 43,6 Mio. Euro) und einem Umsatz von 122 Mrd. Yen (798 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Während das Unternehmen bei den Videospielen zulegen konnte, geriet Namco Bandai im Spielhallen-Bereich in die roten Zahlen. Wie der Publisher prognostiziert, werde der Gewinn aus diesem Segment im aktuellen Geschäftsjahr nur noch ein Viertel des Vorjahreswertes ausmachen. Als Konsequenz sollen nun 60 Spielhallen geschlossen werden. Auch Sega Sammy plant laut Reuters die Schließung von 100 Standorten.


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