Need for Speed - Die Serie - Rückblick auf alle Need for Speed-Teile

Was macht die seit Jahren ungebrochene Begeisterung für Need for Speed aus? Wie hat sich die Serie entwickelt?

von Gamepro Redaktion,
19.11.2008 13:16 Uhr

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Aufgemotzte Karren, heiße Mädels und Geschwindigkeiten, die auch eingefleischte Rennfahrer in den Sportsitz pressen: Egal ob in pixeligen Bitmap-Landschaften oder üppigen 3D-Städten, Need for Speed war und ist das weltweit beliebteste Auto-Rennspiel. Immerhin verkaufte sich die Serie bisher rund 20 Millionen Mal.

The Need for SpeedThe Need for Speed

Fast jeder Zocker weiß, dass Need for Speed (kurz: NfS) für Adrenalin und Spannung steht. Doch erinnern wir uns einmal zurück: Wo waren die Anfänge der Rennspiel-Reihe, wie entwickelte sich das Spiel im Laufe der Jahre und welche Neuerungen hat Electronic Arts der Serie von Teil zu Teil verpasst? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir in unserem Dossier auf den Grund gehen.

Die Grafik!

Am auffälligsten zeigt sich die Evolution von Need for Speed bei der Grafik. Dabei war Electronic Arts mit fast jeder Auskoppelung auf der Höhe der Zeit. Immerhin machte eine VGA-Auflösung von 640x480 Pixel mit 256 Farben im Jahr 1995 und 1996 noch einen äußerst guten Eindruck. Die Landschaften erreichten durch vorberechnete Bitmap-Bilder einen bis dahin unerreichten Realismus. Von der ersten 3D-Beschleunigung konnte man als PC-Spieler erst in der Special Edition von Need for Speed II profitieren.

Need for Speed IINeed for Speed II

In den folgenden Jahren ging es Schlag auf Schlag. Mit jedem weiteren NfS-Titel wurden Fahrzeugmodelle und Umgebungsgrafik realistischer. So brachte Need for Speed III: Brennender Asphalt einiges fürs Auge mit. Neben Wettereffekten wie Regen und Nebel waren sämtliche Karren bis ins kleinste Detail verchromt. Gleichzeitig hielt auch das erste Schadensmodell Einzug. In Need for Speed: Porsche wirkte sich dieses erstmals aktiv auf die Fahreigenschaften aus. Electronic Arts kam allerdings der Bitte von Porsche nach und machte es unmöglich, die Autos vollkommen zu zerstören. In Need for Speed: Hot Pursuit 2 ermöglichte die neue Grafik-Engine die Darstellung geborstener Windschutzscheiben, während am Streckenrand Sandstürme und Waldbrände ihr Unwesen trieben. Spätestens seit Need for Speed: Underground sind Rennen bei Tageslicht und dichtem Verkehr auf der Landstraße uncool geworden.

In Need for Speed: Underground 2 wurde das Spielgeschehen erstmals in eine fiktive Stadt mit über 200 Strecken-Kilometern verlagert. In Bayview spürt der Spieler Glanz und Glamour an jeder Straßenecke. Zahlreiche neue Licht- und Spiegeleffekte, Neonleuchten und perfekt gestylte Wagen ließen die beiden Underground-Titel nach dem Vorbild des Hollywood-Streifens The Fast and the Furious zu den erfolgreichsten NfS-Spielen überhaupt werden. Zum Erfolg trug auch der neuartige Blur-Effekt bei, durch den die Landschaft bei High-Speed verzerrt wird – das sorgt für Geschwindigkeitsgefühl.

Need for Speed III: Hot PursuitNeed for Speed III: Hot Pursuit

In Need for Speed: Most Wanted und Need for Speed: Carbon wurden die freibefahrbaren Städte weiter vergrößert und in kleinere Bereiche wie Innenstädte, Industriegelände, Strandpromenaden oder tiefe Canyons unterteilt. Vor allem Need for Speed: Carbon kann gegenüber seinen Vorgängern dank zeitgemäßer Lichteffekte punkten. In Need for Speed: ProStreet legten die Entwickler Wert auf realistische Raucheffekte und das bisher genaueste Schadensmodell – gegenüber der Konkurrenz wie Burnout: Paradise konnte ProStreet grafisch allerdings nicht mehr mithalten. Die optische Vorreiter-Rolle der früheren Serien-Teile hat EA seit Need for Speed: Underground 2 nie mehr einnehmen können.


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