Need for Speed - Schuldeingeständnis - Electronic Arts gibt Fehler zu

Der Publisher Electronic Arts gibt Fehler bei der Entwicklung früherer Need for Speed-Episoden zu.

von Andre Linken,
21.09.2010 15:50 Uhr

Die jüngsten Episoden der Rennspiel-Serie Need for Speed wurden sowohl von der Community als auch der Fachpresse immer wieder kritisiert. Jetzt gesteht der Publisher Electronic Arts in Person von Geschäftsführer John Riccitiello, bei einer Medienkonferenz Fehler in der Vergangenheit ein und entschuldigt sich auf diese Weise bei den Fans.

"Need for Speed war einst eine ziemlich starke Marke. Ich kam zu einem Zeitpunkt zu Electronic Arts, als wir einige relativ erbärmliche Teile auf den Markt gebracht haben. Unser komplettes Geschäft mit Need for Speed ging dramatisch nach unten. Erst als wir auf die Idee kamen, die Polizei in das Spiel zu integrieren, ging es wieder bergauf. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hat der Serie besonders gut getan. Wir hatten daraufhin ziemlich erfolgreiche Jahre. Mit Underground haben wir sogar mehr als zehn Millionen Spiele abgesetzt. Zwischen 2004 und 2007 haben wir die Serie an das kanadische Studio Black Box übergeben. Wir haben Sie buchstäblich dazu gezwungen, jedes Jahr einen neuen Teil zu entwickeln. Wir hätten Ihnen allerdings für jeden Titel mindestens zwei Jahre Zeit geben sollen, aber das haben wir nicht getan. Und die Verkaufszahlen der Marke gingen drastisch nach unten. Wir haben viele Mitarbeiter verloren, die nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr arbeiten wollten. Es war definitiv unser Fehler. Aber diese Zeiten sind vorbei. Wir vertrauen auf nunmehr zwei Studios und lassen diesen auch zwei Jahre Zeit. Wir haben einen ziemlich lehrreichen Prozess hinter uns..."

Spätestens am 18. November 2010 werden wir wissen, ob die Serie wieder zu alter Stärke zurückfindet. Dann kommt die neueste Episode Need for Speed: Hot Pursuit auf den Markt.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.