Need for Speed: Shift - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Electronic Arts wagt mit Need for Speed: Shift den Neuanfang. Wir sind schonmal probegefahren.

von Daniel Feith,
09.04.2009 15:09 Uhr

Radikalkuren helfen: Tomb Raider: Legend ist nach seinen schwachen Vorgängern Tomb Raider 5: Die Chronik und Tomb Raider: Angel of Darkness der Pixel gewordene Beweis dafür. Auch Codemasters zeigte 2007 mit Colin McRae: Dirt, wie man eine im wahrsten Sinne des Wortes festgefahrene Rallye-Serie durch moderne Technik und überarbeitetes Spieldesign erfolgreich neu startet. Weil Need for Speed seit den letzten beiden, eher mauen Episoden ProStreet und Undercover ebenfalls abzustürzen droht, hoffen Fans auch hier auf den längst überfälligen Neustart der berühmtesten aller Rennspiel-Serien. Und der kommt früher als erwartet: Die im Dezember 2008 von Electronic Arts-Chef John Riccitiello angekündigte Auszeit für Need for Speed wurde bereits im Januar diesen Jahres durch eine neue Meldung ersetzt: Im Herbst erscheint der nunmehr 13. Teil der Serie, Need for Speed: Shift. Electronic Arts’ Rezept: ein neues Entwicklerteam, eine neue Technik, ein neues Design. Wir sind Probe gefahren.

NFS: Shift
Genre: Sport
Release: 17.09.2009

Vorheizen

Bevor es losgeht, präsentiert uns Suzy Wallace, Produzentin beim Entwickler Slightly Mad, einige wenige, dafür aber umso interessantere Fakten. Need for Speed: Shift entfernt sich komplett vom Konzept der bisherigen Teile. Soll heißen: keine offene Welt, keine Verfolgungsjagden mit der Polizei, keine -- wie sie sagt -- »hanebüchene Geschichte mit pseudocoolen Angebern im Tuning-Milieu«. Stattdessen schickt uns das Spiel in legale Turniere auf abgesperrten, teils nachgebildeten Originalstrecken. Das neue Szenario hat auch Einfluss auf die Fahrzeug-Auswahl.

Die Entwickler schicken die aus den Vorgängern bekannten asiatischen und europäischen alltagsnahen Tuning-Brenner in die Schrottpresse und konzentrieren sich auf ebenso PS-starke wie renntaugliche Superboliden. Eine konkrete Zahl wollte uns Suzy zwar nicht nennen, man plane bislang aber mit etwa 70 Fahrzeugen. Das lizenzierte Portfolio umfasst reihenweise sündteure Traumwagen, vom Porsche 997 GT2 und Pagani Zonda über den Lotus Elise bis hin zum Tenzo R. Den auf den Bildern angedeuteten Fotorealismus können wir bestätigen. Die Fahrzeuge sehen dank hoher Polygonzahlen und aufwändiger Lichtreflexionen besonders in Bewegung täuschend echt aus.


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