New Super Mario Bros. 2 im Test - Mario und Luigi im Goldrausch

Das Handheld-Abenteuer New Super Mario Bros. 2 für Nintendo 3DS bietet neue Extras, einen Teamwork-Modus und jede Menge Gold. In unserem Test finden wir heraus, ob das fürs Siegertreppchen reicht.

von Kristin Knillmann,
22.08.2012 18:04 Uhr

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Es gibt Dinge im Leben, die werden sich niemals ändern. Dazu zählt auch die ewig gleiche Geschichte von Mario, Luigi und Prinzessin Peach. In New Super Mario Bros. 2 wird die Dame zum wiederholten Male entführt – diesmal von den Koopalingen, Bowsers Kindern mit den schrägen Frisuren. Und wie wir bereits wissen, ist die Rettung die perfekte Aufgabe für die Klempner-Brüder mit der roten und grünen Latzhose.

Auf ihrer Mission laufen und springen sie wieder durch die unterschiedlichsten Landschaften, dass es nur so eine Freude ist. Egal ob Wüste, Geisterhaus, Schnee oder Wald, die Welt von New Super Mario Bros. 2 ist so bunt und abwechslungsreich wie die des Vorgängers. Und auch die Animationen sind wieder liebevoll ausgeführt und auf hohem Nintendo-Niveau. Hier schwingt ein Koopa das Tanzbein zum typischen Mario-Sound, dort lugt der neue Geist Boohemoth vorsichtig unter seiner Geisterpfote hervor, weil er unsicher ist, ob Mario ihn noch anschaut oder schon weitergelaufen ist.

Kurze Kampfeinlagen

So schön das neue Mario-Abenteuer anzusehen ist, so wenig spielerische Abwechslung bietet es im Vergleich zum Vorgänger New Super Mario Bros. aus dem Jahre 2006. Wir tun, was wir in einem Mario-Titel immer tun müssen und springen in intelligent strukturierten Levels über Abgründe, durch Münzen und auf die unterschiedlichen Köpfe der Koopa-Truppe. Doch das könnte selbst für eingefleischte Fans des Pilzkönigreichs nicht genug sein, denn New Super Mario Bros. 2 fühlt sich durchweg zu leicht an.

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Eigentlich soll die Reihe eine Hommage an die frühen 2D-Mario-Spiele sein, die immer einen knackigen Schwierigkeitsgrad hatten. Stattdessen beenden wir hier die meisten Levels extrem schnell und sind schließlich in weniger als sechs Stunden am Ziel angelangt -- enttäuschend. Auch die Zwischenboss-Kämpfe gegen die aus Super Mario World bekannten, feuerspuckenden Dinosaurier und die Boss-Kämpfe gegen die Koopalinge passen in Sachen Herausforderung selten zum eigentlich anspruchsvollen Mario-Niveau; mit einem simplen Sprung auf den Kopf des Gegners ist die Sache meist binnen Sekunden erledigt.


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