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Nier - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Ein sturer Held, riesige Monster und weibliche Reize. Das Erfolgsrezept für ein spannendes Action-Abenteuer? Im Schatten von Final Fantasy XIII veröffentlicht Square Enix mit Nier ein weiteres Rollenspiel. Wir haben es angespielt.

von Gamepro Redaktion, Thomas Wittulski,
31.03.2010 10:00 Uhr

Kurz nach dem Release des Bombast-Rollenspiels Final Fantasy XIII bringt Square Enix mit Nier ein RPG mit deutlich kleinerem Kaliber auf den Markt. Anders als der große Bruder zeichnet sich das Spiel allerdings durch die besondere Mixtur aus Rollenspiel und Action aus.

Nier: Die Geschichte

Im Jahr 2049 wird die Menschheit von einer geheimnisvollen Seuche heimgesucht. Einer Krankheit, die den Großteil der Bevölkerung ausradiert. Über 1.300 Jahre später hat sich die einstige Krone der Schöpfung wieder einigermaßen erholt. Der Lebensstandard liegt allerdings weit unter dem vergangener Zeiten: Die Menschen leben in Dörfern, züchten Schafe und handeln mit einfachen Lebensmitteln.
Einer der Bewohner ist Nier: Zusammen mit seiner kranken Tochter wohnt der titelgebende Held in einem Häuschen in der Nähe der Stadtmauer. Die kleine Yonah hat die Runenpest, eine gefährliche Krankheit, die - sollte sie nicht behandelt werden - tödlich verläuft. Das zu verhindern, ist Niers Antrieb - irgendwo wird sich schon ein Gegenmittel finden. Doch eines Tages verschwindet Yonah, wird von gefährlichen Schattenwesen gefangen genommen. Da schwört Nier, seine Tochter zu befreien und die Schattenkreaturen ein für allemal aus der Welt zu jagen.

Nier: Die Kämpfe

Hilfe erhält Nier bei seiner Rettungsaktion von einem sprechenden Buch, das - mit Versen gefüttert - zur Allzweckwaffe wird. Die mächtigen Worte -- die ihr immer wieder als kleines Dankeschön für erledigte Quests erhaltet - legt ihr wie Waffen auf die Rückentasten (Buch-Steuerung) des Controllers. Neben kleinen Salven dürft ihr etwa auch Speere oder eine riesige Faust auf den Gegner schleudern. Die Vers-Angriffe eignen sich besonders, um große Gegner von Beginn an zu schwächen und ihnen den Todesstoß zu verpassen. Außerdem sind sie schön anzusehen, denn im Gegensatz zum etwas öde präsentierten Rest des Spiels seht ihr die comicartigen Vers-Effekte aus unterschiedlichen und schnell geschnittenen Blickwinkeln. Den größten Teil der Kämpfe in Nier steht ihr den Monstern allerdings mit dem Schwert (oder einer anderen, gefundenen, gekauften oder erbeuteten Waffe) gegenüber. Das Kampfsystem gestaltet sich sehr simpel: Lediglich eine Taste ist für den Angriff bestimmt. Die wahre Kunst im Kampf besteht darin, dem Gegner geschickt auszuweichen und zu blocken. Dafür entwickelt Nier mit der Zeit seine kämpferischen Fähigkeiten: Mit steigendem Level wird er stärker und ihr könnt diverse Fähigkeiten wie Regeneration verbessern.

Nier: Zweiter Sidekick

Weil ein Buch allein ziemlich unsexy ist, bekommt Nier schon kurz nach Spielbeginn noch einen weiteren Sidekick: Eine vollbusige Schönheit im knappen Outfit, die verbal mächtig loslegt, sobald sie sich im Kampf befindet. Neben »Dirty Talk« beherrscht Lady Kaine allerdings auch ihr Schwert und steht euch mit diesem jederzeit zur Seite. Die Frage nach einem Koop-Modus winkt der Produzent Yosuke Saito allerdings ab -- schade!
Nier ist ein Schnetzelspiel im Rollenspiel-Mantel. Schon zu Beginn klappert ihr die Bewohner der Dorfes ab, um ein paar Aufträge zu ergattern (»Sammle drei Stück Hammelfleisch«, »erledige ein paar Schattenwesen«). Mit dem verdienten Gold könnt ihr in der Apotheke dann diverse Heilkräuter und direkt nebenan Waffen erstehen. Auch die Oberwelt, die als Verteilerstation in die unterschiedlichen Levels fungiert, erinnert stark an Final Fantasy und Co: Hier treiben sich neben einigen Weidetieren auch kleinere Schatten herum. Cool ist es, dass Nier regelmäßig an diverse Retro-Spiele erinnert: An einigen Stellen wechselt das Spiel beispielsweise in die Seitenansicht.
Technisch wie spielerisch fühlt sich Nier ziemlich altbacken an. Optisch erinnert das Spiel gar an die PlayStation 2-Ära. Dennoch versprüht das, was Square Enix da im großen Schatten von Final Fantasy XIII veröffentlicht, einen ganz eigenen Charme: Die coolen Vers-Angriffe lockern die sterile Optik auf, die derben Sprüche des Sidekicks und einige Retro-Einlagen (2D-Ansicht) helfen über die lahme Präsentation hinweg.

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