No Man's Sky - Fehlende Xbox-One-Version für Microsoft kein Verlust

Microsoft bereut es offenbar nicht, die Entwickler von No Man's Sky nicht davon überzeugt zu haben, ihr Open-World-Weltraumspiel auch für die Xbox One zu veröffentlichen. Man sei auch so hinsichtlich des Lineups gut aufgestellt, heißt es.

von Tobias Ritter,
18.03.2015 11:39 Uhr

No Man's Sky erscheint wohl vorerst nicht für die Xbox One. Für Microsoft ist das aber kein allzu großes Problem.No Man's Sky erscheint wohl vorerst nicht für die Xbox One. Für Microsoft ist das aber kein allzu großes Problem.

No Man's Sky wurde bisher ausschließlich für den PC und die PlayStation 4 angekündigt. Bei Microsoft macht man sich aber offensichtlich keinen allzu großen Kopf darüber, dass das vielversprechende und schon jetzt recht populäre Indie-Spiel nicht für die Xbox One erscheinen wird. Das ließ nun jedenfalls Agostino Simonetta, der Europa-Chef des ID@Xbox-Programms, im Gespräch mit eurogamer.net wissen.

Es würden derzeit so viele Spiele für die Xbox One entstehen, insbesondere über das Indie-Support-Programm ID@Xbox, dass man sich auch ohne No Man's Sky durchweg gut aufgestellt sehe, so Simonetta. Vor allem die kommende Xbox-Version von Elite: Dangerous sieht man offenbar als gute Alternative an:

»Das ist eine interessante Frage. Vergangene Woche haben wir angekündigt, dass wir mit Frontier an Elite arbeiten und es gib so viele Spiele, die noch für Windows 10 und Xbox erscheinen werden. Persönlich bereue ich das als nicht. Wir haben einige Exklusivtitel, die nicht für die anderen Plattformen erscheinen. Mehr als 1.000 Entwickler haben mittlerweile ein Xbox-Dev-Kit in ihrem Büro. Es befindet sich über 100 Spiele in Arbeit. Meine persönliche Antwort darauf ist, dass wir ein sehr starkes Line-up haben.«

No Man's Sky entsteht zur Zeit beim unter anderem durch Joe Danger bekannten Indie-Entwicklerstudio Hello Games. Es handelt sich dabei um einen Weltraum-Titel mit einer offenen Spielwelt und einem nahtlosen Übergang zwischen Weltall und Planetenoberflächen. Neben der Erforschung und Erkundung von prozedural generierten Planeten soll es auch Weltraum-Schlachten geben.

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