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Auf geht's

Operation Flashpoint: Red River - Vorschau für PlayStation 3 und Xbox 360

Ein falscher Schritt, und du bist tot! Nirgends sonst ist Krieg so beängstigend und realistisch! Als einziges deutschsprachiges Magazin haben wir uns in Southam Operation Flashpoint: Red River angesehen.

von Thomas Wittulski,
06.08.2010 16:55 Uhr

Operation Flashpoint: Red River: "Action ist nichts für schwache Nerven." Operation Flashpoint: Red River: "Action ist nichts für schwache Nerven."

Der abgedunkelte Meetingraum wirkt wie ein Showroom für Schusswaffen: Dutzende originalgetreue Nachbildungen militärischer Gewehre liegen auf dem Tisch verteilt. »Fragt uns nicht, wo wir die alle her haben«, scherzt Sion Lenton, der Kreativdirektor von Operation Flashpoint: Red River und gibt zugleich den nützlichen Tipp, mit so einer Wumme nicht in ein Postamt zu rennen, um Geld abzuheben. Wir sind zu Besuch im Codemasters-Hauptquartier im beschaulichen Southam, wo wir uns als einziges deutschsprachiges Magazin einen ersten Eindruck von Operation Flashpoint: Red River bilden können.
Gleich zu Beginn macht Lenton klar, dass Operation Flashpoint auch weiterhin ein knallharter Taktikshooter bleiben wird. Wer in Red River also von einer Salve getroffen wird oder in eine Mine läuft, ist tot. Radikal, aber so ist das eben. Das ist Krieg und damit »nichts für schwache Nerven«, fügt Lenton mit einem kleinen Seitenhieb auf Modern Warfare 2 und Co hinzu.

Operation Flashpoint: Red River: Der perfekte Konfliktherd

Für die fiktiven Missionen in Operation Flashpoint: Red River schickt euch Codemasters in der nahen Zukunft nach Tadschikistan - einem Land zwischen Afghanistan, Usbekistan, Kirgistan und der Volksrepublik China. Hier brodelt es nicht nur wegen der Nähe zu anderen großen Konfliktherden, sondern vor allem wegen der eigenen, wilden Vergangenheit: Mal war das Land unter der Herrschaft der Perser, dann den Hunnen und mittendrin auch noch Sowjetrepublik. Als Soldat sollt ihr in dem von Bürgerkriegen gebeutelten Land für Ruhe sorgen und gegen aufständische Gruppen sowie die drohende Volksbefreiungsarmee aus China kämpfen.

Damit Tadschikistan im Spiel möglichst authentisch wirkt, sind die Entwickler selbst dort hin gereist. Über 5000 Fotos dienen den Leveldesignern als Grundlage für die digitale Version des Landes: Auf der etwa 200 Kilometer breiten Karte erstreckt sich eine bergige Landschaft, in deren Mitte sich ein Flussdelta entlang schlängelt. Im ganzen Land verteilt befinden sich kleinere Dörfer und Städte, in die es euch im Spielverlauf verschlägt. Überall findet ihr liebevolle Details, wie einen bunten, ausgeschlachteten Bus, der als Spielplatz dient, Haustüren, die sich in einem kräftigen Blauton von der sandbraunen Umgebung abheben oder Schilder, die vor verstreuten Minen warnen. Vor allem in Flussnähe findet ihr in Tadschikistan auch Grün. Im Gegensatz zur ansonsten vorherrschenden Wüstenvegetation muten diese Gebiete wie Oasen an.

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