Playboy - The Mansion

Das erste Spiel, in dem künstliche Hasenohren und Pyjamas eine tragende Rolle spielen...

06.07.2004 12:40 Uhr

Morgenmantel-Träger Hugh Hefner begrüßt illustre Gäste. Rockstars und Schauspieler sind häufig im Playboy-Mansion zu Besuch. Screen: XboxMorgenmantel-Träger Hugh Hefner begrüßt illustre Gäste. Rockstars und Schauspieler sind häufig im Playboy-Mansion zu Besuch. Screen: Xbox

Es gibt wohl wenige männliche Bewohner dieses Planeten, die nicht gerne mit sechs bildhübschen Frauen in einer gigantischen Villa mit Pool, Grotte, Privatzoo und einer Armee von Hausangestellten leben würden. Vor allem, wenn in dieser Villa auch noch Rockstars und berühmte Schauspieler ein und ausgehen. Einer, dem ein solches Leben vergönnt ist, ist Hugh Hefner, Gründer des Magazins Playboy. Alle anderen müssen mit dem Spiel Playboy: The Mansion vorlieb nehmen, in dem ihr Leben und Karriere des Ober-Playboys und überzeugten Schlafanzug-Trägers nachspielen könnt.

Sim Bunny

Auf den ersten Blick erinnert Playboy: The Mansion stark an Die Sims. Euer 3D-Hefner bewegt sich durch ein 3D-Haus (die Playboy-Villa), das ihr im Laufe des Spiels immer weiter ausbaut. Dort gebt ihr Partys, kümmert euch um die Frauen oder bastelt an eurem Playboy-Imperium. Es wird zwei Spielmodi geben: In der Kampagne spielt ihr in zwölf Missionen entscheidende Einschnitte in Hefners Karriere nach, etwa die Fertigstellung der ersten Playboy-Ausgabe, die Gründung der Playboy-Stiftung oder den Start der Playboy-Website. Um die Missionen zu erfüllen müsst ihr, ähnlich wie bei Die Sims, auf die Bedürfnisse der anderen Figuren achten, die ihr einer kleinen Anzeige auf dem Bildschirm entnehmen könnt. Ihr wollt rechtliche Probleme aus dem Weg räumen, aber die Anwälte grummeln? Wie wäre es mit einer Party für die Juristenlobby? Dem Komponist für euren nächsten Film mangelt es an Inspiration? Dann besorgt ihm eine Muse! Ihr ahnt es vielleicht schon bei Lektüre der Missionsziele: Playboy: The Mansion wird nicht nur »Die Sims mit Hasenohren«, sondern beinhaltet auch eine gehörige Portion Wirtschaftssimulation. Die bleibt auch im Imperiums-Modus erhalten. Dort gibt es keine vorgegebene Missionsstruktur, ihr definiert vielmehr eigene Ziele (zum Beispiel eine bestimmte Magazin-Auflage) und spielt dann munter vor euch hin.

Die berühmte Grotte in der Playboy-Villa ist prominent im Spiel vertreten, aber nur Schauplatz harmloser Aktivitäten. Screen: XboxDie berühmte Grotte in der Playboy-Villa ist prominent im Spiel vertreten, aber nur Schauplatz harmloser Aktivitäten. Screen: Xbox

Ein Playboy-Spiel würde allerdings wohl viele Erwartungen enttäuschen, wenn es nur als staubtrockene Wirtschaftssimulation daherkäme. Damit die Bunnys nicht zu kurz kommen, dürft ihr daher die Frauen nach Lust und Laune in einem Fotografier-Minispiel ablichten. Macht ihr ein besonders gutes Foto, packt ihr es aufs Cover eures Magazins. Entblößt wird in Playboy: The Mansion aber nix, denn mit blanken Brüsten kommen die Amis bei einem Videospiel nicht klar.

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