Playboy - Cyber Girl of the Year 2008 - Playmate liebt Video Games

Die 27-jährige Jo Garcia macht aus ihrer Leidenschaft fürs Zocken keinen Hehl.

von Daniel Feith,
16.05.2008 10:22 Uhr

Der Traum jedes Computerspielers: Ein gutaussehendes Model, das tatsächlich und aufrichtig in Computerspiele vernarrt ist. Jo Garcia entspricht dieser Vorstellung zu hundert Prozent. Sie hat 2008 den Playboy-Wettbewerb "Cyber Girl of the Year" gewonnen und hat dabei 52 Rivalinnen in einer 52 Wochen dauernden Online-Abstimmung ausgestochen. "Die Menschen verstehen einfach nicht, dass die ganze Spielewelt nicht nur für Computerfreaks ist. Sie glauben, dass jeder, der Computerspiele zockt, ein pickliger Nerd ist, der eine Brille trägt. Das ist eine Fehleinschätzung, die man mittlerweile zu Grabe tragen kann", erklärt Garcia im Interview .

Mal abgesehen von ihrer Arbeit als Nacktmodel wäre ihr Traumjob Spieletester: "Wenn ich nur einen Job als Spieletester bekäme, ich würde das den ganzen Tag machen." Ihr würde das auch nie langweilig werden: "Ich denke, dass ist eins von diesen Dingen wie den ganzen Tag Schokolade essen. Ich könnte den ganzen Tag spielen und verliere mich darin", sagt Garcia. Sie liebt vor allem Rollenspielen wie Final Fantasy , Radiata Stories und Xenosaga. Wenn sie ihre Leidenschaft erklärt, merkt man, dass sie wirklich Ahnung von der Sache hat: "Ich mag diese Spiele, weil sie sehr viele Nebenquests haben. Du kannst deinen Charakter aufbauen, indem du kleine Sachen machst. Final Fantasy 12 habe ich schon hundert Stunden gespielt und ich bin immer noch nicht fertig. Ich mache alle Nebenquests und Jagdaufträge. Ich habe ein Drittel des Spiels geschafft und meine Jungs haben Level 60."

Garcia denkt, dass Frauen durchaus gerne Videospiele zocken. Sie sind allerdings werberesistenter als Männer. Sie würden einfach Spielen, worauf sie gerade Lust haben. Übrigens war sie als Playmate natürlich auch bei Playboy-Chef Hugh Hefner im Playboy Mansion. Da hat es ihr natürlich gefallen. -- allerdings nicht nur, weil Hefner so viel Geld und Karriere-Möglichkeiten bietet. Er besitzt auch ein kleines Museum mit alten Spielhallen-Automaten. Dort hat sie angeblich laufend Donkey Kong gespielt.


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