PlayerUnknown's Battleground - Entwickler denkt über eine Koop-Kampagne im Stil von Watch Dogs nach

Mit seinem aktuellen Battle-Royale-Konzept hat der Shooter PlayerUnknown’s Battleground derzeit viel Erfolg, doch offenbar denkt der Entwickler Brendan Greene neben neuen Features auch über eine Koop-Kampagne nach.

von Dom Schott,
20.06.2017 10:15 Uhr

Playerunknown's Battlegrounds soll noch weiter wachsen und in Zukunft weitaus mehr Inhalte und Features bieten.Playerunknown's Battlegrounds soll noch weiter wachsen und in Zukunft weitaus mehr Inhalte und Features bieten.

Spätestens mit der Ankündigung, dass der aktuelle Steam-Dauerhit PlayerUnknown's Battleground auch für PS4 und Xbox One erscheinen soll, hat uns das Battle-Royale-Fieber gepackt. Nach den ersten dutzenden Runden gemeinsam als Squad kam bei uns allerdings eine Frage auf, die sich scheinbar auch schon einige andere Spieler gestellt haben: Gibt es eigentlich eine offizielle Ingame-Lore oder eine Hintergrundgeschichte, die erklärt, warum sich auf einer offenbar russischen Insel 100 Menschen das Leben zur Hölle machen?

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Um es kurz zu machen: Nein, eine offizielle Ingame-Lore gibt es derzeit tatsächlich noch nicht. Allerdings verriet der Entwickler Brendan Greene unlängst in einem Interview, dass das Entwicklerteam durchaus darüber nachdenkt, neben den zwei geplanten, neuen Karten und dem Zombie-Modus auch etwas mehr Hintergrundgeschichte in die Welt von PlayerUnknown's Battleground zu bringen. Und für diese Geschichte hätte Greene auch schon eine Idee:

"Weil alles auf einer russischen Insel spielt und es Hinweise auf eine militärische Besatzung dort gibt, hatte ich mir eigentlich überlegt, dass es wirklich toll wäre, wenn wir eine Art Watch Dogs-Geschichte erzählen würden. Eine belebte Insel, die vom Militär beherrscht wird und die du und fünf oder vier Freunde in einer Art Multiplayer-Kampagne befreien musst, die in den 70ern spielt."

Greene meint, wie er weiter erklärt, aber keine komplette 1:1-Übernahme des Watch Dogs-Konzepts inklusive Smartphones und Überwachungspolitik. Es geht ihm vielmehr um dieses Gefühl, als kleine Widerstandsgruppe gegen eine eisern herrschende Staatsgewalt zu operieren - doch wer weiß, vielleicht wird im Zuge dieser Kampagne auch eine ganze Reihe an Gadgets eingeführt? Immerhin schließt Greene diese Möglichkeit nicht direkt aus.

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Aber noch bleibt das alles Spekulation, denn auch, wenn ein solcher Modus "der große Traum" von Greene sei, so scheint die Verbesserung des bereits vorhandenen Multiplayers an erster Stelle der Prioritätenliste zu stehen - und das ist vermutlich auch klüger so.

Was würdet ihr von einer Koop-Kampagne in der Spielwelt von PlayerUnkown's Battleground halten?


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