PlayStation Portable - Sony stoppt Auslieferung in Japan, Europa folgt

Ab diesem Monat wird Sony Computer Entertainment in Japan keine PSPs mehr an den Handel ausliefern. In Europa soll dies im Verlauf dieses Jahres ebenfalls geschehen.

von Andre Linken,
04.06.2014 10:47 Uhr

Sony stellt in Japan die Auslieferung der PSP in den Handel ein - Europa wird bald folgen.Sony stellt in Japan die Auslieferung der PSP in den Handel ein - Europa wird bald folgen.

Sony Computer Entertainment läutet langsam aber sicher das Ende der PSP ein. Wie der Hersteller gegenüber dem Magazin Polygon offiziell verkündet hat, werden ab diesem Monat in Japan keine neuen PSP-Exemplare mehr an den Handel ausgeliefert.

Kurze Zeit später gab das Magazin Yahoo bekannt, dass die Auslieferung der PSP in Europa im Verlauf dieses Jahres ebenfalls eingestellt wird. Ein konkreter Termin dafür steht allerdings noch nicht fest. In Nordamerika erhalten die Händler bereits seit dem Januar dieses Jahres keine Exemplare von Sonys Handheld mehr.

Die PSP feierte am 12. Dezember 2004 in Japan ihr Debüt, die Veröffentlichung in Europa folgte am 1. September 2005. Es handelte sich dabei um das Modell PSP-1000. Eine Besonderheit waren die für diese Zeit ungewöhnlichen UMD-Datenträger (Universal Media Disc), die sich jedoch nie wirklich durchsetzen konnten.

Im Jahr 2007 kam dann die PSP-2000 auf den Markt. Dieses Modell war unter anderem 19 Prozent flacher sowie 33 Prozent leichter. Außerdem verfügte es über ein verbessertes UMD-Laufwerk und 64 MByte Arbeitsspeicher. Ein weiteres Modell - die PSP 3000 - war ab dem 15. Oktober 2008 erhältlich. Dieses bot unter anderem ein verbessertes Display, ein integriertes Mikrofon sowie eine längere Akkulaufzeit.

Der »echte« Nachfolger für die PSP feierte dann am 17. Dezember 2011 (Japan) beziehungsweise am 22. Februar 2012 (Europa) sein Debüt - in Gestalt der PlayStation Vita.

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